Verleihung des SPD-Bürgerpreises für soziales Engagement

Foto: Tobias Frommann

Am Nikolaustag hat der SPD-Ortsverein Freudenstadt bereits zum vierten Mal den Preis für soziales Bürgerengagement verliehen. Mir war es eine große Freude und Ehre, anlässlich der Verleihung einige Worte an die PreisträgerInnen, Gäste und GenossInnen zu richten.

Stellvertretend für all die im Ehrenamt bürgerschaftlich Engagierten im Nordschwarzwald erhielten das Mobile-Einsatz-Team MET Kniebis und die Gruppe Lichtblicke des DRK-Kreisverbandes Freudenstadt die Auszeichnung. Diese Ehrung soll vor allem eines ausdrücken: Anerkennung und Wertschätzung für die herausragende Leistung für unsere Gesellschaft.

Einen Tag vor der Preisverleihung fand am 5. Dezember der alljährliche Internationale Tag des Ehrenamtes statt, 1985 erstmals von den Vereinten Nationen ausgerufen. Ein Tag, an dem auf das wertvolle freiwillige Engagement hingewiesen wird, das unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt. Für 23 Millionen Menschen in Deutschland gehört dieses Engagement wie selbstverständlich zu ihrem Leben.

Die Formen des Engagements sind dabei sehr unterschiedlich: Nachbarschaftshilfe gehört ebenso dazu, wie die Unterstützung von Flüchtlingen, das Einbringen im Sportverein oder der Einsatz für das Gemeinde- oder Stadtbild.

Letzteres verfolgt das Mobile-Einsatz-Team in Kniebis. Die SeniorInnen treffen sich regelmäßig zu Arbeitseinsätzen und „werkeln“ dann gemeinsam an der Verschönerung von Kniebis bzw. setzen sich dafür ein, dass es so schön bleibt, wie es heute schon ist. Dafür gilt ihnen mein Dank! Das Herrichten der Heimat-Pfade zählt zu einem ihrer Verdienste. Und da Wandern im Trend liegt, trägt ihr ehrenamtliches Engagement auch zur Stärkung des Nordschwarzwaldes als Tourismusstandort bei. Wobei wir das Wandern natürlich nicht nur den Touristen überlassen sollten.

Ehrenamtlicher Einsatz ist nicht selbstverständlich und gerade deswegen müssen wir schon auch achtsam sein, dass das Ehrenamt nicht als Ausfallbürge an Stellen herhält, an denen eigentlich der Staat gefordert ist.

Die Dementenbetreuungsgruppe „Lichtblick“ bietet Unterstützung für pflegende Angehörige. Die liebevolle Betreuung von Betroffenen entlastet Menschen in schweren und aufreibenden Lebenssituationen. Somit wird Zeit und Freiraum geschenkt. Als Kreissozialleiterin unterstützt Marion Schmied dieses  Projekt wie keine andere und dafür habe ich auch ihr gedankt.  

Bürgerschaftliches Engagement ist sinnstiftend und fördert Vertrauen, es fördert das WIR in unserer Gesellschaft und macht Menschen glücklich. Obendrein identifizieren sich Menschen, die sich engagieren, viel stärker mit der Region, in der sie leben. So entsteht aus dem bürgerschaftlichen Engagement eine demokratische Kultur, an der wir alle teilhaben und von der wir alle profitieren können! 

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