<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0" xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>Saskia Esken</title><description></description><link>http://www.saskiaesken.de/</link><language>de</language><pubDate>Thu, 13 Aug 2026 12:22:00 +0200</pubDate><generator>Contao Open Source CMS</generator><atom:link href="https://www.saskiaesken.de/share/feed.xml" rel="self" type="application/rss+xml" /><item><title>„Frühe Bildung ist der Kern einer guten Zukunft“</title><description><![CDATA[<p>Freudenstadt. Es ist kurz vor der Sommerpause, doch im Oberlinhaus herrscht noch geschäftiges Treiben. Und so erhielt die Bundestagsabgeordnete Saskia Esken bei ihrem Besuch erneut einen guten, aktuellen Einblick in die vielfältigen Angebote der Einrichtung. Sie sprach mit den Direktoren Hans-Henning Averbeck und Hartwig Hils über aktuelle Herausforderungen und diskutierte anschließend mit angehenden Erzieherinnen und Erziehern über die Zukunft der pädagogischen Arbeit.</p> <p>Die frühe und gute Förderung bester Chancen für alle Kinder und Jugendlichen ebenso wie die gute Betreuung und Pflege kranker und altersbedingt pflegebedürftiger Menschen – zwei Bereiche, in denen der Fachkräftemangel sich längst als Flaschenhals für eine gute Versorgung zeigt. Während mit den „Boomern“ eine große Alterskohorte demnächst in Rente geht, kommen nur wenige junge Menschen nach. Gleichzeitig sind junge Menschen aus aller Welt auf der Suche nach einer guten beruflichen Perspektive.</p> <p>Das Oberlinhaus zeigt mit seiner „Chancenschmiede“, wie diese Herausforderungen zusammen gedacht und bewältigt werden können. Die Einrichtung greift mit ihren Angeboten den Fachkräftemangel in sozialen Berufen auf und verbindet dabei Ausbildung mit Integration. Am „Campus Pflege Nordschwarzwald“ werden junge Menschen unter anderem aus Indien und Vietnam auf ihren Weg in die Ausbildung vorbereitet. Auf eine einjährige Vorbereitungsphase mit Sprachförderung und Orientierung folgt die dreijährige Berufsausbildung, mit deren Abschluss einem guten Weg in den Beruf nichts mehr im Wege stehen sollte.</p> <p>Averbeck berichtete von den Erfahrungen aus der Praxis. Entscheidend für eine erfolgreiche Integration sei die Auswahl der Bewerberinnen und Bewerber. „Wer aus einer ländlichen Region kommt, findet sich hier oft schneller zurecht als jemand, der aus einer Millionenstadt stammt“, schilderte Averbeck. Ebenso wichtig seien eine stabile und  langfristige Zusammenarbeit des Oberlinhauses mit den Sprachschulen in den Herkunftsländern.</p> <p>Neben der internationalen Fachkräftegewinnung informierten Averbeck und Hils über weitere Arbeitsbereiche des Oberlinhauses. Dazu gehören die Betreuung unbegleiteter minderjähriger Geflüchteter, eine Mutter-Kind-Gruppe sowie die Ausbildung angehender Erzieherinnen und Erzieher. Im Herbst startet zudem ein neuer Ausbildungsgang für Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter.</p> <p>Auch die finanziellen Rahmenbedingungen sozialer Bildungsarbeit waren Thema des Austauschs. Die Angebote des Oberlinhauses werden unter anderem durch Pauschalen der Bundesagentur für Arbeit sowie durch Vereinbarungen mit der Jugendhilfe des Landkreises getragen. Die zukünftige Entwicklung der Finanzierung bleibt jedoch eine Herausforderung.</p> <p>Esken wies auf das angekündigte Bundesprogramm „Zweite Chance“ hin. Bisher sei noch wenig konkret, doch klar sei, dass es um eine zweite Chance für die etwa 60.000 Jugendlichen gehen soll, die die Schulen jährlich ohne Schulabschluss verlassen. Ziel müsse es sein, dass diese den Schulabschluss noch erwerben, aber auch einen Weg in Ausbildung und Beruf finden können.</p> <p>Für Esken ist dieses Programm ein gutes Signal, benachteiligte junge Menschen nicht im Stich zu lassen. „Eine zweite Chance ist wichtig. Gleichzeitig müssen wir aber dafür sorgen, dass möglichst jedes Kind seine erste Chance nutzen kann“, sagte sie. Bedeutsam sei dafür das Startchancenprogramm der Ampel-Regierung, das Schulen mit besonders benachteiligter Schülerschaft besonders unterstütze. Auch das Qualitätsentwicklungsgesetz für die Kitas werde nun um diesen Aspekt erweitert.</p> <p>„Je früher wir damit anfangen, soziale Nachteile auszugleichen und Kinder gezielt zu fördern, desto höher ist die „Rendite“ und desto mehr können wir für eine gute Zukunft der ganzen Gesellschaft erreichen. Auch die Ganztagsangebote im Grundschulalter spielen da eine ganz entscheidende Rolle. Wir müssen darauf bestehen, dass die hoffentlich nur kurzfristig zurückgehenden Geburtenzahlen nicht zu finanziellen Kürzungen in der frühkindlichen Bildung führen. Ich kann die Haushälter im Land und in den Kommunen nur ermutigen, die Mittel und die Fachkräfte im System zu lassen“ mahnte Esken.</p> <p>Gerade im Bereich der Kindertagesbetreuung sieht das Oberlinhaus große Herausforderungen. Während die Zahl der Auszubildenden im Erzieherberuf zurückgeht, steigt der Bedarf an Fachkräften weiter. Esken verwies darauf, dass dies ein bundesweiter Trend sei. Wenn wegen des Fachkräftemangels, aber auch wegen zurückgehender Kinderzahlen nun Gruppen reduziert oder Kitas geschlossen würden, treffe das letztlich die Bildungschancen von Kindern und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.</p> <p>Wie wichtig diese Themen für die nächste Generation von Fachkräften sind, zeigte sich beim anschließenden Besuch der Abschlussklasse des Berufskollegs für Sozialpädagogik.</p> <p>Die angehenden Erzieherinnen und Erzieher wollten unter anderem wissen, wie das Startchancen-Programm des Bundes funktioniert. Esken erklärte, dass Schulen mit besonderen Herausforderungen gezielt finanziell unterstützt werden – etwa durch zusätzliche Fachkräfte, multiprofessionelle Teams und besondere Förderangebote. Im Bereich der Kita gehe es ebenfalls um Personal, aber auch um gemeinsame Bildungsziele und um gezielte Förderung im Bereich der Sprache und der psychosozialen Entwicklung.</p> <p>Auch der Umgang mit Rechtsextremismus in den Einrichtungen wurde von den Fachschülerinnen und Fachschülern angesprochen. Esken betonte, dass Erzieherinnen und Erzieher ebenso wie Lehrkräfte keine Verpflichtung zur Neutralität hätten, sondern im Gegenteil einen Auftrag, zu den Werten unserer Verfassung zu stehen. Die Ausgrenzung von Menschen aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer Gruppe sei insofern klar zurückzuweisen. Kinder kämen ohne Vorurteile auf die Welt und kämen von sich aus gar nicht auf solche Ideen.</p> <p>Gleichzeitig brauchen die Einrichtungen nach Meinung der Abgeordneten klare Konzepte für Integration und Inklusion. Die Ankündigung der AfD, Kinder mit Behinderung ebenso wie Kinder von Eltern mit befristeter Aufenthaltserlaubnis von der gemeinsamen Schule auszuschließen, wies die Abgeordnete klar zurück. Eine solche Ausgrenzung bestimmter Kinder und Jugendlichen widerspreche den Grundprinzipien von Integration und Inklusion, aber auch den Werten unserer Verfassung, die die Würde des Menschen weder von seiner Herkunft noch von seiner Behinderung abhängig mache.</p> <p>Zum Abschluss der Gesprächsrunde richtete Hils dankend den Blick auf die angehenden Fachkräfte selbst: „Sie haben es gehört: Ihre Ausbildung ist für die Zukunft unserer Kinder, unseres Landes und unserer Gesellschaft enorm wichtig!“</p>]]></description><link>https://www.saskiaesken.de/aktuelle-artikel/fruehe-bildung-ist-der-kern-einer-guten-zukunft</link><pubDate>Thu, 13 Aug 2026 12:22:00 +0200</pubDate><guid>https://www.saskiaesken.de/aktuelle-artikel/fruehe-bildung-ist-der-kern-einer-guten-zukunft</guid><enclosure url="http://www.saskiaesken.de/files/aktuelles/2025/2026/gruppenbild-oberlinhaus.jpg" length="2072393" type="image/jpeg" /></item><item><title>Esken: Rössle ist „kommunales Wohnzimmer“</title><description><![CDATA[<p>Althengstett-Neuhengstett. Das „Rössle“ hat sich in Neuhengstett zu einem wichtigen Treffpunkt entwickelt. Menschen unterschiedlicher Generationen und Herkunft kommen hier zusammen, engagieren sich ehrenamtlich, unterstützen sich im Alltag und gestalten das Gemeindeleben aktiv mit. Auf Einladung des SPD-Ortsvereins Althengstett/Simmozheim besuchte die Bundestagsabgeordnete Saskia Esken das Rössle und tauschte sich mit den Verantwortlichen sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern über das Projekt und seine Zukunft aus.</p> <p>Der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins, Yüksel Erdogan, begrüßte die Gäste und freute sich, dass Esken die Gelegenheit nutzte, sich persönlich ein Bild von der Arbeit vor Ort zu machen. Mit dabei waren außerdem Angelika Hener, die den Begegnungsraum mit ihrer Idee maßgeblich auf den Weg gebracht hat und bis heute begleitet, Miftah Ogbone, Vorsitzender des Arbeitskreis Asyl e.V., sowie Sabrina Frieser, Leiterin der Kreativoase. Gemeinsam stellten sie die Entwicklung sowie die vielfältigen Angebote der Einrichtung vor.</p> <p>Das Rössle versteht sich als offener Ort der Begegnung. Die Räume sind bewusst so gestaltet, dass sich Besucherinnen und Besucher unabhängig von Alter oder Herkunft willkommen fühlen. Ergänzt wird das Gebäude durch einen Garten, der mit Unterstützung der LEADER-Förderinitiative Heckengäu entstanden ist und insbesondere in den wärmeren Monaten intensiv genutzt wird.</p> <p>Das Angebot ist breit gefächert. Im Jobcafé erhalten Menschen Unterstützung bei Bewerbungen und der Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche. Die Lerngruppe Taalim-Treff verbindet Sprachförderung mit kulturellem Austausch. Hinzu kommen ein offener Nähtreff, Kreativangebote, Eltern-Kind-Gruppen, ein Dart-Treff sowie Bürgerdialoge und Informationsveranstaltungen. Viele dieser Angebote entstehen aus den Ideen der Besucherinnen und Besucher und werden ausschließlich von Ehrenamtlichen getragen.</p> <p>Hener machte deutlich, dass dieses Engagement die Grundlage des Projekts sei. Ohne die zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfer hätte sich das Rössle nicht zu einem so lebendigen Treffpunkt entwickeln können.</p> <p>Esken zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt der Angebote und dem Engagement der Ehrenamtlichen. „Ich bin total beeindruckt von diesem kommunalen Wohnzimmer! Gerade in einer Zeit, in der unsere Gesellschaft vor großen Herausforderungen steht, sind Orte wie das Rössle ein ganz besonderer Schatz. Sie schaffen Begegnung, stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt und fördern Teilhabe ganz konkret. Es ist Aufgabe der Politik, dafür zu sorgen, dass solche Initiativen nicht von kurzfristigen Förderprogrammen abhängig bleiben, sondern dauerhaft verlässlich arbeiten können.“</p> <p>In der anschließenden Diskussion stand die Finanzierung des Begegnungsraums im Mittelpunkt. Für den Umbau der ehemaligen Metzgerei zum heutigen Begegnungsraum sowie für die Gestaltung des Gartens seien öffentliche Fördermittel unverzichtbar gewesen. Gleichzeitig erschwere die Befristung vieler Programme eine langfristige Planung. Immer wieder müssten neue Förderanträge gestellt werden, obwohl sich das Projekt vor Ort längst bewährt habe.</p> <p>Für Erdogan zeigt das Rössle beispielhaft, wie bürgerschaftliches Engagement und öffentliche Förderung zusammenwirken können. „Das Ehrenamt kann viel leisten, aber es kann staatliche Verantwortung nicht ersetzen. Wenn wir wollen, dass solche Begegnungsorte dauerhaft bestehen, brauchen die Kommunen und die Träger mehr Planungssicherheit. Erfolgreiche Projekte sollten sich nicht ständig mit der Frage beschäftigen müssen, ob sie im nächsten Jahr überhaupt noch weitermachen können.“</p> <p>Einigkeit bestand am Ende des Besuchs darüber, dass das Rössle als Projekt ein grandioser Erfolg und ein wichtiger Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens in Neuhengstett ist. Die Diskussion machte zugleich deutlich, dass der Erfolg solcher Projekte nicht ohne das außergewöhnliche Engagement der Ehrenamtlichen denkbar sind, aber auch nicht ohne die verlässliche politische Unterstützung</p>]]></description><link>https://www.saskiaesken.de/aktuelle-artikel/esken-roessle-ist-kommunales-wohnzimmer</link><pubDate>Wed, 05 Aug 2026 12:13:00 +0200</pubDate><guid>https://www.saskiaesken.de/aktuelle-artikel/esken-roessle-ist-kommunales-wohnzimmer</guid><enclosure url="http://www.saskiaesken.de/files/aktuelles/2025/2026/pressebild.jpeg" length="187449" type="image/jpeg" /></item><item><title>Schüler fragen Esken</title><description><![CDATA[<p>Dornstetten. Kurz vor den Sommerferien erhielt die Realschule Dornstetten Besuch von der Bundestagsabgeordneten Saskia Esken. Eingeladen wurde die Politikerin von den beiden Schülersprechern Alexandra Lange und Lenny Reich, die ihren Mitschülerinnen und Mitschülern einen direkten Einblick in die politische Arbeit ermöglichen und Raum für Fragen zu aktuellen gesellschaftlichen Themen zu geben.</p> <p>Zu Beginn des Besuchs erhielt Esken gemeinsam mit den SMV-Lehrkräften sowie Ronja Fritz von der Stadt Dornstetten, zuständig für Jugend, Soziales und Schulwesen, eine Führung durch das Schulgebäude. Dabei wurden verschiedene Fachräume vorgestellt und Einblicke in das vielfältige Schulleben der Realschule gegeben.</p> <p>Im Anschluss stand eine offene Gesprächsrunde mit den Schülerinnen und Schülern der Klassenstufe 9 im Mittelpunkt. Nach einer kurzen Vorstellung ihres persönlichen Werdegangs berichtete Esken über ihre Arbeit als Bundestagsabgeordnete, die parlamentarischen Abläufe, ihre Ausschusstätigkeit sowie den Wechsel zwischen Wahlkreisarbeit und Sitzungswochen in Berlin.</p> <p>Die Jugendlichen nutzten die Gelegenheit für zahlreiche Fragen zu aktuellen politischen Themen. Dabei ging es unter anderem um die Zukunft der Demokratie, die Arbeit der Bundesregierung, um Migration, soziale Gerechtigkeit sowie Deutschlands internationale Verantwortung.</p> <p>Auf die Frage, wie Politik in zwanzig Jahren aussehen sollte, antwortete Esken: „Ich wünsche mir ein Parlament, das die Vielfalt unserer Gesellschaft besser widerspiegelt – mit mehr Frauen, mehr jungen Menschen und Menschen mit unterschiedlichen Lebenswegen. Demokratie lebt davon, dass möglichst viele Perspektiven eingebracht werden und Verantwortung übernehmen können.“</p> <p>Auch ihre Entscheidung, sich politisch in der SPD zu engagieren, interessierte die Schülerinnen und Schüler. Esken erklärte, dass für sie die Werte Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität entscheidend seien. Diese hätten ihr schon ihre Eltern vorgelebt. Der und die Einzelne solle sich solidarisch zeigen, wenn Menschen in Not seien. Eine gerechte Politik sorge aber dafür, dass alle Menschen faire Chancen hätten, ihren Weg zu gehen – unabhängig von ihrer Herkunft oder ihrer sozialen Situation.</p> <p>Zur Migrationspolitik betonte Esken, dass Deutschland eine humanitäre Verantwortung trage. Gleichzeitig sei Deutschland als alternde Gesellschaft auf Zuwanderung angewiesen, wenn die Schülerinnen und Schüler nicht zwei Jobs machen wollten. Auf die Kritik an der Arbeit der aktuellen Bundesregierung machte Esken deutlich, dass politische Entscheidungen immer unterschiedliche Interessen berücksichtigen müssten: „Wir müssen unsere Wirtschaft stärken. Gleichzeitig halte ich es für falsch, ausgerechnet bei Familien zu sparen. Wirtschaftliche Stärke und sozialer Zusammenhalt gehören für mich untrennbar zusammen.“</p> <p>Intensiv diskutiert wurde außerdem über Deutschlands Unterstützung für die Ukraine und die internationale Zusammenarbeit. Esken erläuterte, dass Unterstützung für andere Länder nicht nur eine Frage der Solidarität sei, sondern auch im Interesse Deutschlands liege. Als Exportnation profitiere Deutschland von stabilen und wirtschaftlich erfolgreichen Partnerländern. Gleichzeitig sprach sie sich gegen eine Annäherung demokratischer Parteien an rechtspopulistische Positionen aus: „Wer die AfD kopiert, wird sie nicht kleiner machen. Entscheidend ist, Probleme zu lösen und dabei den eigenen Werten treu zu bleiben.“</p> <p>Esken bedankte sich bei der Schulleitung, den Lehrkräften und insbesondere bei den Schülersprechern Alexandra Lange und Lenny Reich für die Einladung und die Organisation des Besuchs. Beide haben in diesem Jahr ihren Abschluss an der Realschule Dornstetten gemacht und verlassen nun die Schule. Esken würdigte ihr Engagement für die Schulgemeinschaft und wünschte ihnen für ihren weiteren Lebensweg alles Gute und viel Erfolg.</p>]]></description><link>https://www.saskiaesken.de/aktuelle-artikel/schueler-fragen-esken</link><pubDate>Mon, 03 Aug 2026 12:07:00 +0200</pubDate><guid>https://www.saskiaesken.de/aktuelle-artikel/schueler-fragen-esken</guid><enclosure url="http://www.saskiaesken.de/files/aktuelles/2025/2026/gruppenbild-1.jpeg" length="1771759" type="image/jpeg" /></item><item><title>Mit innovativen Angeboten mitten im Quartier</title><description><![CDATA[<p>CALW-HEUMADEN. Die im Herbst 2019 eröffnete Einrichtung der Evangelischen Heimstiftung versteht sich als modernes Haus, das von der Tagespflege über das betreute Wohnen bis hin zur stationären Pflege ein vielfältiges und ineinander verzahntes Angebot macht. Dazu kommt das offene Konzept des Hauses, das fest im Stadtteil verankert ist. Das Herzstück bildet der integrierte Quartierstreff, der als Begegnungsraum für die gesamte Bürgerschaft offensteht. Hier finden regelmäßig Veranstaltungen statt und auch lokale Vereine nutzen die Räumlichkeiten. Gemeinsam mit dem Bürgerbüro der Stadt ist das Zentrum so ein lebendiger Treffpunkt, an dem gesellschaftliches Miteinander aktiv gelebt wird.</p> <p>Die Tagespflege ist ein Angebot, das die häusliche Pflege mit einer Tagesbetreuung für pflegebedürftige Angehörige unterstützt. Im neuen Zentrum in Heumaden verfügt die Tagespflege über einen großen, einladenden Gemeinschaftsraum für gemeinsame Aktivitäten und Spiele. Derzeit bietet die Einrichtung ihren Service an vier Tagen die Woche. Perspektivisch ist eine Ausweitung auf fünf Tage denkbar.</p> <p>In der stationären Pflege wird in Wohngruppen gearbeitet, die für die Bewohner eine überschaubare Größe haben – für Esken ein ganz bedeutender Vorteil. Innerhalb der Wohngruppen wird großer Wert auf Selbstständigkeit und Alltagsnähe gelegt. Dazu kommt, dass die Mitarbeitenden die Zubereitung der Mahlzeiten ebenso wie die Wäschepflege und die Reinigung für die Wohngruppe vor Ort organisieren. Dieser Ansatz ermöglicht es, ganz individuell auf die Wünsche und Gewohnheiten der Bewohnerinnen und Bewohner einzugehen, was spürbar zu einer hohen Betreuungsqualität beiträgt.</p> <p>„Die Heimstiftung und ihr Team hier in Heumaden zeigen eindrucksvoll, wie moderne Pflege aussehen muss: Mitten im Leben, eng verzahnt mit dem Stadtteil und mit einem spürbar familiären Ansatz in den Wohngruppen. Wenn der Alltag gemeinsam gestaltet wird, stärkt das die Lebensqualität der Seniorinnen und Senioren enorm“, betonte Esken während des Rundgangs.</p> <p>Im anschließenden Fachgespräch wurden die großen Herausforderungen der Branche thematisiert. Dabei bildete die Debatte über den Entwurf des Pflegeneuordnungsgesetzes einen Schwerpunkt des Austauschs. &#34;Wir brauchen eine Struktur-Reform der Pflegeversicherung, keine Leistungskürzung auf dem Rücken von pflegebedürftigen Menschen und deren Angehörigen&#34;, so Regionaldirektor Johannes Miller. Im Zentrum der Diskussion stand die Frage, wie die Pflegeversicherung zukunftsfest gemacht werden könnte und wie eine Finanzierung aussehen müsste, die Eigenanteile begrenzt und Kommunen nicht zusätzlich belastet. &#34;Pflegende Angehörige leisten unverzichtbare Arbeit, eine Kürzung von Rentenpunkten wäre kontraproduktiv&#34; ergänzt Hausdirektorin Christiane Merker-Ankermann. Es wurde deutlich, dass gute Pflegestrukturen einen wichtigen Beitrag leisten für eine starke Demokratie, gesellschaftlichen Zusammenhalt und wirtschaftlichen Erfolg im Land.</p> <p>Um dem Fachkräftemangel zu begegnen, setzt die Evangelische Heimstiftung auf die Pflegeausbildung und die Gewinnung internationaler Auszubildender, unter anderem aus Indien, Marokko oder dem Kosovo. Diese werden intensiv begleitet - in der Vorbereitungsphase, bei der Einreise und bei der Integration im Alltag. Die schulische Ausbildung erfolgt meist über das Diakonische Institut. Auch hier gibt es Herausforderungen, weil hochqualifizierte Lehrkräfte und Außeneinsatzstellen vorhanden sein müssen. Positiv ist, dass die Räumlichkeiten der Calwer Pflegeschule auf dem Wimberg derzeit erweitert werden, um noch mehr Auszubildende qualifizieren zu können.</p>]]></description><link>https://www.saskiaesken.de/aktuelle-artikel/mit-innovativen-angeboten-mitten-im-quartier</link><pubDate>Fri, 31 Jul 2026 12:28:00 +0200</pubDate><guid>https://www.saskiaesken.de/aktuelle-artikel/mit-innovativen-angeboten-mitten-im-quartier</guid><enclosure url="http://www.saskiaesken.de/files/aktuelles/2025/2026/pressebild.jpg" length="1689648" type="image/jpeg" /></item><item><title>Handwerk fordert verlässliche Politik und spürbare Entlastung</title><description><![CDATA[<p>Freudenstadt. Im Gespräch mit der Kreishandwerkerschaft Freudenstadt informierte sich die Bundestagsabgeordnete Saskia Esken über die aktuellen Herausforderungen der Handwerksbetriebe in der Region. Gemeinsam mit Kreishandwerksmeister Friedrich Barth und Geschäftsführer Lennart Nöller sowie Richard Schweizer, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Reutlingen, und Dr. Sebastian Egelhof, Geschäftsführer Politik bei Handwerk BW, wurden zentrale Themen des Handwerks diskutiert.</p> <p>Kreishandwerksmeister Friedrich Barth machte deutlich, dass die Betriebe dringend verlässlichere politische Rahmenbedingungen benötigen. Kurzfristig veränderte oder gestrichene Förderprogramme, etwa im Bereich erneuerbare Energien oder Elektromobilität, erschwerten Investitionsentscheidungen und belasteten das Vertrauen in politische Zusagen. &#34;Solche Entscheidungen erschweren es Betrieben, langfristige Investitionen zu planen und belasten das Vertrauen in Förderprogramme&#34;, so Barth.</p> <p>Für viele Betriebe stellen zudem die hohen Energiepreise eine erhebliche Herausforderung dar. Die Kreishandwerkerschaft machte deutlich, dass Entlastungsmaßnahmen bei Strom- und Energiekosten kleine und mittlere Unternehmen stärker berücksichtigen müssen. Gerade das Handwerk brauche Rahmenbedingungen, die Investitionen ermöglichen, statt Betriebe durch steigende Kosten zusätzlich auszubremsen.</p> <p>Auch beim Bürokratieabbau erwartet das Handwerk mehr Tempo und messbare Ergebnisse. Berichtspflichten, langwierige Genehmigungsverfahren und komplizierte Verwaltungsprozesse binden in kleinen und mittleren Betrieben wertvolle Arbeitszeit. Dr. Sebastian Egelhof machte mit Blick auf die Betriebe in Baden-Württemberg deutlich, dass insbesondere Berichtspflichten zunehmend Ressourcen binden, die in den Betrieben für die eigentliche Arbeit fehlen. Esken verwies auf geplante Maßnahmen der Bundesregierung, darunter die Abschaffung einzelner Berichtspflichten, die Ausweitung der Genehmigungsfiktion sowie die notwendige Digitalisierung der Verwaltung. Egelhof mahnte dazu: &#34;Digitale Lösungen schaffen nur dann einen Mehrwert, wenn sie praxistauglich sind und tatsächlich zu einer Entlastung der Betriebe führen.&#34;</p> <p>Ein weiterer Schwerpunkt war der demografische Wandel und der zunehmende Fach- und Arbeitskräftemangel. Esken verwies auf das sogenannte Fachkräfteparadoxon: Während vielerorts Fachkräfte gesucht würden, gingen in anderen Bereichen Arbeitsplätze verloren. Daraus könnten sich auch Chancen ergeben, Beschäftigte wieder stärker für das Handwerk zu gewinnen.</p> <p>Richard Schweizer betonte, dass die Attraktivität handwerklicher Berufe weiter gestärkt werden müsse. Gute Arbeitsbedingungen, faire Bezahlung, Weiterbildungsmöglichkeiten und attraktive Entwicklungsperspektiven seien dafür entscheidend. Zugleich müsse jungen Menschen frühzeitig vermittelt werden, welche Chancen die duale Ausbildung und eine berufliche Laufbahn im Handwerk bieten.</p> <p>Geschäftsführer Lennart Nöller warnte zudem vor einer Abschaffung oder Einschränkung von Mini-Jobs. Diese seien für viele Handwerksbetriebe elementar wichtig, um flexibel auf Arbeitsspitzen reagieren und Beschäftigungsmöglichkeiten schaffen zu können. Zugleich seien Mini-Jobs für viele Familien eine wichtige Möglichkeit, ergänzende Einnahmen zu generieren. &#34;Wer Mini-Jobs abschafft oder unattraktiv macht, erschwert den Betrieben die Arbeit und nimmt vielen Menschen eine niedrigschwellige Möglichkeit, ihr Einkommen aufzubessern&#34;, so Nöller.</p> <p>Die Kreishandwerkerschaft Freudenstadt begrüßt den Austausch mit politischen Mandatsträgerinnen und Mandatsträgern. Entscheidend sei jedoch, dass aus Gesprächen konkrete Verbesserungen für die Betriebe entstehen. Die Gesamtsituation sei für viele Handwerksunternehmen weiterhin unbefriedigend: Hohe Kosten, zu viel Bürokratie und fehlende Planungssicherheit erschwerten den Alltag der Betriebe. Der Dialog mit Esken soll daher fortgesetzt werden.</p>]]></description><link>https://www.saskiaesken.de/aktuelle-artikel/handwerk-fordert-verlaessliche-politik-und-spuerbare-entlastung</link><pubDate>Thu, 30 Jul 2026 12:20:00 +0200</pubDate><guid>https://www.saskiaesken.de/aktuelle-artikel/handwerk-fordert-verlaessliche-politik-und-spuerbare-entlastung</guid><enclosure url="http://www.saskiaesken.de/files/aktuelles/2025/2026/pressebild-kreishandwerkerschaft.jpeg" length="497947" type="image/jpeg" /></item><item><title>Gastgewerbe braucht Flexibilität</title><description><![CDATA[<p>FREUDENSTADT. „Für uns sind Minijobs die einzige Möglichkeit, wie wir unseren Gästen längere Veranstaltungen ermöglichen können. Auch saisonale Buchungsspitzen können wir nur mit ihrer Hilfe bewältigen. Diese Beschäftigungsform abzuschaffen, ist für unsere Branche nicht tragbar.“ Diese Botschaft setzten die Vertreterinnen und Vertreter des DEHOGA aus dem Kreis Freudenstadt gleich zu Beginn ihres Gesprächs mit der örtlichen Bundestagsabgeordneten Saskia Esken. Eingeladen hatte die Kreisvorsitzende Beate Gaiser, die als stellvertretende Vorsitzende den Verband auch auf Landesebene vertritt. Für sie ist klar: Wir können unsere Vollzeitkräfte nur durchgehend bezahlen, wenn wir in Spitzenzeiten die Umsätze generieren können, die wir dafür brauchen.<span style="text-decoration: line-through;"> </span>Minijobs sicherten deshalb auch sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse.</p> <p>Die Bundestagsabgeordnete Esken hält den Kontakt mit dem Verband seit vielen Jahren stabil – das gilt für einfachere und auch für schwierige Zeiten. Nicht zuletzt in der Pandemie, die die Gastronomie schwer getroffen hat, war Esken eine zuverlässige Ansprechpartnerin und hat sich in ihren Funktionen aktiv für die Branche eingesetzt – beispielsweise beim Thema reduzierte Mehrwertsteuer. „Ich habe familiäre Bande in die Branche und habe selbst jahrelang in der Gastro gearbeitet. Insofern empfinde ich eine tiefe Verbundenheit mit den Gastgebern“ machte Esken deutlich. Hin und wieder gebe es auch unterschiedliche Auffassungen. „Das tut der Qualität unseres Austauschs aber keinen Abbruch“ versichert die Abgeordnete.</p> <p>Zur Debatte über die Minijobs erläuterte Esken die sozialpolitische Bedeutung des Themas. „Unser Fokus liegt darauf, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vor Altersarmut zu schützen. Viel zu oft arbeiten vor allem Frauen ausschließlich im Minijob. Das hat fatale Folgen für ihre finanzielle Unabhängigkeit, aber noch mehr für ihre Rente“, erklärte Esken.</p> <p>Die Branchenvertreter machten dagegen deutlich, die meisten Aushilfen in der regionalen Gastronomie gingen einer sozialversicherungspflichtigen Hauptbeschäftigung nach. Den Minijob nutzten sie lediglich als Möglichkeit zum Zuverdienst. Esken empfahl den Gastronomen, ihre Argumente mit Daten und Praxisbeispielen zu untermauern, damit diese in die anstehenden politischen Beratungen einfließen könnten.</p> <p>Auch die allgemeinen Kostensteigerungen setzen den Betrieben offenbar zu. Jörg Möhrle vom Hotel Tanne in Tonbach machte deutlich, dass neben gestiegenen Kosten für Energie und Lebensmittel vor allem der kontinuierlich steigende Mindestlohn ein massiver Kostentreiber im Dienstleistungssektor sei. Um den Kostendruck abzufedern, investiere die Hotellerie zunehmend in digitale Prozesse und künstliche Intelligenz, beispielsweise im Rezeptionsbereich.</p> <p>Esken machte deutlich, dass die Anhebung des Mindestlohns angesichts der allgemeinen Preissteigerungen notwendig sei, um gerade die unteren Lohngruppen aus der Armutsfalle zu holen. „Alles andere würde doch nur zu einem erhöhten Bedarf an ergänzenden Leistungen des Sozialstaats führen, und die finanzieren dann auch die Steuerzahler“ erläuterte Esken und fügte an, dass die Ökonomen die Ursache für die erhöhte Inflation in Dtschland nicht etwa in einer Lohn-Preis-Spirale sehen, sondern in globalen Krisen wie der Pandemie und des Ukraine-Kriegs.</p> <p>Die einhellige Zustimmung der Gastronomen zur Abschaffung der telefonischen Krankschreibung ab dem ersten Tag und zu der Ausweitung sachgrundloser Befristungen auf bis zu vier Jahre konnte Esken nicht teilen. Einigkeit bestand dagegen bei der Notwendigkeit, bürokratische Prozesse zu beschleunigen, beispielsweise durch eine Genehmigungsfiktion: Was innerhalb einer festgelegten Frist nicht genehmigt wird, gilt dann als genehmigt. Zudem sollen Berichtspflichten grundsätzlich infrage gestellt werden, um die bürokratischen Lasten so weit wie möglich zurückzudrängen. Gaiser machte deutlich, dass die Branche diese Entlastung dringend brauche.</p> <p>Insgesamt wurde in dem Gespräch deutlich, dass die Gastro mit der Zeit geht und jederzeit in der Lage ist, sich zu verändern und anzupassen. „Das liegt in der Natur des Geschäfts. Ich bewundere diese Fähigkeit im Gastgewerbe, jeden Tag mit sich verändernden Bedingungen umzugehen“, schloss Esken. Das sei eine Fähigkeit, die das Gastgewerbe schon über so manche Krise geholfen habe.</p>]]></description><link>https://www.saskiaesken.de/aktuelle-artikel/gastgewerbe-braucht-flexibilitaet</link><pubDate>Tue, 28 Jul 2026 11:27:00 +0200</pubDate><guid>https://www.saskiaesken.de/aktuelle-artikel/gastgewerbe-braucht-flexibilitaet</guid><enclosure url="http://www.saskiaesken.de/files/aktuelles/2025/2026/homepage.jpeg" length="103173" type="image/jpeg" /></item><item><title>Polizei hat moderne Führung</title><description><![CDATA[<p>CALW. Bei ihrem Besuch des Polizeireviers auf dem Schlossberg erhielt die örtliche Bundestagsabgeordnete Einblicke in die allgemeine Sicherheitslage. Vor allem interessierte sie sich für die Auswirkungen der Strukturreformen, die die Polizei in der Vergangenheit umzusetzen hatte, vor allem auf das örtliche Personal. Wie hat sich die Arbeit für die Polizistinnen und Polizisten in den vergangenen Jahren verändert? Und wie kommen die Trends des Arbeitsmarkts bei der Polizei an? Angeregt tauschte Esken sich über diese und andere Fragen mit Revierleiterin Jasmin Palmer aus, die das Revier seit einem Jahr leitet.</p> <p>Palmer machte deutlich, dass die Konzentration von Kräften im Zuge der Reformen die polizeiliche Präsenz in der Fläche spürbar erhöht hätten, auch wenn der Prozess noch nicht abgeschlossen sei. Nach der temporären Schließung des Polizeipostens in Schömberg stehe jetzt die Frage im Raum, wie es mit anderen Posten in Zukunft weitergehen wird. Wenn ein Posten nur noch mit einer Person besetzt werden könne, müsse man diese Überlegungen anstellen, so Palmer.</p> <p>„Die Ergebnisse der Polizeireform zeigen, dass der gebündelte Einsatz von Ressourcen der Sicherheit der Menschen im Landkreis Calw zugutekommt. Gleichzeitig spürt man im Revier eine moderne Führungskultur, die den Herausforderungen im ländlichen Raum gerecht zu werden versucht. Besonders die Belange der Polizistinnen und Polizisten müssen dabei Berücksichtigung finden“, betonte Esken.</p> <p>Beim zentralen Thema der Personalgewinnung profitiert die Region stark von der nahegelegenen Polizeischule in Herrenberg, die als echter Gewinn für die Nachwuchssicherung gilt. Lobende Worte fand Palmer für die neue Generation von Polizistinnen und Polizisten, die sie als motiviert und selbstständig erlebt. Gleichzeitig achtet der Nachwuchs sehr bewusst auf die eigene Gesundheit und zieht klare Grenzen, um sich im fordernden Polizeialltag nicht frühzeitig aufzureiben. Das Polizeipräsidium Pforzheim stellt sich dabei erfolgreich als moderner Arbeitgeber auf. Flexible Gleitzeitmodelle werden genutzt und sogar im anspruchsvollen Streifendienst arbeiten Beschäftigte aus familiären Gründen in Teilzeit, auch beim Revier in Calw.</p> <p> „Wer eine starke Polizei will, muss auch attraktive Arbeitszeitmodelle ermöglichen. Entscheidend ist dabei, dass die Einsatzfähigkeit jederzeit gewährleistet bleibt, was je nach Bedarf der Mitarbeitenden aber auch zur personellen Herausforderung werden kann. Flexible Dienstmodelle stärken jedoch langfristig unsere Personalbindung und damit auch die Sicherheit im Landkreis Calw“, so Palmer.</p> <p>Esken und Palmer diskutierten auch sensible gesellschaftliche Herausforderungen wie den Umgang mit Vorurteilen im Polizeialltag. Der Respekt gegenüber Einsatzkräften habe insgesamt abgenommen und die Gewaltbereitschaft zugenommen. Auch, wenn die Polizei in Calw noch viele positive Bürgerkontakte verzeichnet, spüren auch die Kolleginnen und Kollegen des Polizeireviers Calw diese negative Entwicklung. Palmer betonte, dass eine offene und deeskalierende Kommunikation hierbei essentiell sei. Esken, die im Bundestag dem für Frauen zuständigen Ausschuss vorsitzt, sprach das Thema sexualisierter Gewalt in Partnerschaften und Ex-Partnerschaften an, das von hohen Fallzahlen, aber noch mehr von einer hohen Dunkelziffer geprägt ist. Palmer konnte berichten, dass der Opferschutz im Kreis Calw hervorragend vernetzt sei. Dazu komme ein neues, modernes Bedrohungsmanagement. Federführend wird das Thema von einer hochengagierten und kompetenten Beamtin betreut, berichtet Palmer.</p> <p>Einen harten Kontrast zur modernen Arbeitsweise und dem starken Teamgeist bildet jedoch das aktuelle Dienstgebäude. Die Liegenschaft ist baulich veraltet. Abhilfe soll ein geplanter Neubau schaffen, dessen Realisierung aber noch eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen wird.  </p> <p>„Der direkte Austausch zeigt, mit wie viel Herzblut und Professionalität die Polizei in Calw für unsere Sicherheit sorgt. Ob bei der Leitung von Großeinsätzen vor Ort oder bei der Bewältigung des täglichen Dienstes: Hier wird großartige Arbeit geleistet“, erklärte Esken zum Abschluss ihres Besuchs. „Wir müssen als Politik dafür sorgen, dass die Rahmenbedingungen – von flexiblen Arbeitsmodellen bis hin zu einer zeitgemäßen, klimaneutralen Infrastruktur – mit einer modernen Polizeiarbeit Schritt halten, wie wir sie hier erleben können.“</p>]]></description><link>https://www.saskiaesken.de/aktuelle-artikel/polizei-hat-moderne-fuehrung</link><pubDate>Tue, 21 Jul 2026 11:23:00 +0200</pubDate><guid>https://www.saskiaesken.de/aktuelle-artikel/polizei-hat-moderne-fuehrung</guid></item><item><title>Gemeinsam aufwachsen und lernen im Bildungshaus</title><description><![CDATA[<p>Altensteig-Walddorf. Die Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Calw/Freudenstadt und Ausschussvorsitzende für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Saskia Esken, besuchte das Bildungshaus Walddorf, um sich über die Entwicklung der pädagogischen Arbeit sowie aktuelle Herausforderungen in der frühkindlichen und schulischen Bildung zu informieren. Begrüßt wurde sie von Schulleiterin Ulrike Dengler und der Leiterin der städtischen Kindertagesstätte Frau Reimann. Mit dabei waren zudem Altensteigs Bürgermeister Oliver Valha und Hauptamtsleiter Thomas Bräuning.</p> <p>Bei einem Rundgang durch die Kindertagesstätte mit Krippenbereich und die Grundschule stellte Dengler das pädagogische Konzept des Bildungshauses vor. Ziel ist es, durch gemeinsame Projekte, regelmäßige Begegnungen und abgestimmte Erziehungs- und Bildungsziele zu gewährleisten, dass die Kinder die verschiedenen Bildungsstationen als zusammenhängenden Weg erleben und dabei gemeinsam gut aufwachsen und lernen. Gerade die Übergänge von der Krippe in die Kita und von dort in die Grundschule, die sonst oft von Ortswechseln und schwierigen Eingewöhnungen geprägt sind, sollen möglichst bruchfrei gelingen.</p> <p>„Unser Ziel ist es, Kindern Sicherheit zu geben und Übergänge so sanft wie möglich zu gestalten“, erläuterte Dengler. „Die Kinder kennen viele Räume, Fachkräfte und Abläufe bereits, bevor sie den nächsten Schritt gehen. Das nimmt Ängste und schafft Vertrauen.“</p> <p>Die Kita arbeitet nach einem offenen Konzept: Die Kinder melden sich morgens bei den pädagogischen Fachkräften an und wählen anschließend selbst aus verschiedenen Bildungs- und Spielangeboten.</p> <p>In der Grundschule informierte sich Esken über das pädagogische Konzept des selbstorganisierten Lernens. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten mit Wochenplänen auf drei Niveaustufen, die Pflicht- und Wahlaufgaben miteinander verbinden. Partnerarbeit und individuelle Lernwege spielen dabei eine wichtige Rolle.</p> <p>Wie häufig im pädagogischen Bereich gibt es auch in Walddorf eine angespannte Personalsituation. Viele der überwiegend weiblichen Beschäftigten arbeiten in Teilzeit, was zu einem häufigen Wechsel der Bezugspersonen für die Kinder führt. Gleichzeitig ist die Nachfrage nach Ganztagsangeboten neuerdings wieder rückläufig. Ein Grund seien rückläufige Geburtenzahlen, doch auch die hohen Betreuungskosten belasten die Familien.</p> <p>„Wenn Familien abwägen müssen, ob sie einen erheblichen Teil ihres Einkommens für die Betreuungskosten aufbringen, dann fällt die Entscheidung oft gegen eine erweiterte Erwerbstätigkeit der Mutter. Doch während wir so unsere Fachkräftebasis verlieren, verzichten die Frauen auf ihre Eigenständigkeit und auch ihre Berufsfähigkeit droht verloren zu gehen“, erklärte Esken. „Eine verlässliche Bildung und Betreuung ist also Trumpf, wenn es darum geht, dass unsere Teilzeitquote sinkt. Zudem sind die Kitas genau wie unsere Schulen Bildungseinrichtungen. Deshalb muss auch die Kita gebührenfrei sein.“</p> <p>Ein weiterer Schwerpunkt des Austauschs war die Sprachförderung. Rund 44 Prozent der Kinder in der Einrichtung haben einen Migrationshintergrund. Die Gesprächspartner diskutierten darüber, wie sprachliche Bildung möglichst früh und wirksam gelingen kann.</p> <p>„Sprache lernt man am besten im gemeinsamen Alltag. Die Expertinnen und Experten halten deshalb nicht so viel von separater Förderung in separaten Einrichtungen“, so Esken. „Kinder brauchen möglichst viele Gelegenheiten, Sprache ganz selbstverständlich im Spiel, beim Lernen und im Miteinander zu erleben.“</p> <p>Valha unterstrich die Bedeutung der Sprachförderung für die gesellschaftliche Teilhabe: „Sprache ist der Schlüssel für Bildung und Integration. Deshalb müssen wir Familien frühzeitig erreichen und sie für die Angebote unserer Einrichtungen gewinnen. Das ist eine gemeinsame Aufgabe von Kommune, Bildungseinrichtungen und Elternhaus.“</p> <p>Kritisch angesprochen wurden bürokratische Hürden bei der Unterstützung von Kindern mit besonderem Förderbedarf. So erschweren zusätzliche Anforderungen bei der Beantragung von Schulbegleitungen die notwendige Unterstützung.</p> <p>„Wir müssen dafür sorgen, dass Hilfen dort ankommen, wo sie gebraucht werden – und nicht an bürokratischen Hürden scheitern“, betonte Esken. Häufig stecke aber auch ein Personalmangel hinter den Schwierigkeiten. Deshalb werde derzeit diskutiert, wie Pooling-Modelle Abhilfe schaffen könnten, bei denen eine Schulbegleitung mehreren Kindern in einer Klasse oder Schule zur Verfügung stehen. „Dabei darf aber nicht der Anspruch des einzelnen Kindes unter die Räder kommen“, mahnte die Abgeordnete.</p> <p>„Für die Erziehung eines Kindes braucht es ein ganzes Dorf“ – so sagt es ein Sprichwort. Im Bildungshaus in Walddorf kann man sehen, wie positiv sich die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten sich auf die Entwicklung und die Bildung der Kinder auswirkt. Gleichzeitig haben die Gespräche deutlich gemacht, wo Kommunen und Bildungseinrichtungen Unterstützung brauchen. „Diese Erfahrungen aus der Praxis sind unverzichtbar, wenn wir Bildungspolitik verbessern wollen.“, unterstreicht Esken zum Abschluss ihres Besuchs.</p>]]></description><link>https://www.saskiaesken.de/aktuelle-artikel/gemeinsam-aufwachsen-und-lernen-im-bildungshaus</link><pubDate>Wed, 24 Jun 2026 15:11:00 +0200</pubDate><guid>https://www.saskiaesken.de/aktuelle-artikel/gemeinsam-aufwachsen-und-lernen-im-bildungshaus</guid><enclosure url="http://www.saskiaesken.de/files/aktuelles/2025/2026/bildungshaus-walddorf.jpg" length="2003701" type="image/jpeg" /></item><item><title>Gute Arbeit und Innovation stärken die Wirtschaft</title><description><![CDATA[<p><strong>Calw.</strong> Medentika im Interkom Calw hat sich auf die Entwicklung und Herstellung von Komponenten für die dentale Implantologie spezialisiert hat. Die Produkte von Medentika werden heute in 55 Ländern weltweit vertrieben. Das Unternehmen steht damit beispielhaft für die internationale Wettbewerbsfähigkeit mittelständischer Unternehmen aus der Region. Und es hat die Neugier der Bundestagsabgeordneten Saskia Esken geweckt.</p> <p>Bei ihrem Besuch erfuhr Esken von Marcel Kiefer, Andreas Knodel und Bernd Gaddum von der erfolgreichen Entwicklung des Unternehmens, das vor über 20 Jahren gegründet worden war. Anfangs produzierte man in einer angemieteten Halle in Renningen, die sich jedoch innerhalb kürzester Zeit als zu klein darstellte. 2020 wurde die Produktionsstätte im Interkom Calw fertiggestellt, die anfangs großzügig bemessen schien und mittlerweile bereits auf das Doppelte erweitert werden musste.</p> <p><strong>Kundenschulung macht Kundenbindung</strong></p> <p>Neu am Standort Calw ist ein unternehmenseigenes Schulungszentrum, das MedentiTEC. Die Einrichtung bietet moderne Schulungsräume, innovative Technik und praxisnahe Workshops für Fachkräfte aus Zahnmedizin und Zahntechnik. Jährlich nutzen bis zu 2.500 Fachkräfte aus aller Welt das Schulungsangebot. Und sind dann bestens gerüstet für den Einsatz der Medizintechnik von Medentika.</p> <p>Um die eigene Fachkräftebasis auch in der Zukunft zu stärken, bildet Medentika in verschiedenen Berufen selbst aus. Dazu gehören duale Ausbildungen ebenso wie Studiengänge der Dualen Hochschule. Für Esken ist dies ein wichtiger Beitrag zur Zukunftsfähigkeit des Landes: „Gut ausgebildete Fachkräfte sind der Schlüssel für die Innovation und den Erfolg der Wirtschaft in Deutschland und damit auch für unser aller Wohlstand. Wir setzen uns deshalb für starke Schulen und gute berufliche Ausbildung in den Betrieben, Berufsschulen und Hochschulen ein, die für alle jungen Menschen in unserem Land Wegbereiter für ein selbstbestimmtes Leben sind.“</p> <p><strong> </strong><strong>Gute Arbeitsbedingungen als Standortvorteil</strong></p> <p>Bei Medentika übernehmen die Mitarbeitenden früh Verantwortung, werden aktiv in Prozesse eingebunden und erhalten Gestaltungsspielräume. Flexible Arbeitszeitmodelle und eine gute Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben seien weitere wichtige Bestandteile der Personalstrategie, führt Knodel für seinen Verantwortungsbereich aus. Für Esken ist klar, dass wirtschaftlicher Erfolg und gute Arbeitsbedingungen kein Widerspruch sind, sondern einander bedingen. „Gute Arbeit bleibt ein Kernanliegen sozialdemokratischer Politik, weil faire Löhne und das Zutrauen in die Fähigkeiten von Menschen dazugehören, wenn es darum geht, den Menschen Respekt zu zollen. Doch auch die Unternehmen profitieren davon, wenn Beschäftigte gerne zur Arbeit kommen, sich einbringen können und Entwicklungsperspektiven haben.“</p> <p><strong>Bürokratie abbauen, Innovationen stärken.</strong></p> <p>Die Aufgabe der europäischen Medizinprodukteverordnung ist es, Sicherheit für die Anwender zu garantieren. Gleichzeitig sind ihre Standards auch wichtig, um gleiche Wettbewerbsbedingungen für alle Unternehmen zu gewährleisten. Die Umsetzung der Vorgaben ist nach Angaben von Medentika jedoch mit erheblichem bürokratischem Aufwand verbunden. Im Austausch mit Esken warben die Unternehmensvertreter daher für eine praxistaugliche Ausgestaltung der Regelungen.</p> <p>Als Bundestagsabgeordnete besucht Esken regelmäßig die zahlreichen innovativen Unternehmen der Region, die weltweit erfolgreich seien und gleichzeitig Verantwortung für ihre Beschäftigten übernähmen. „Unternehmen wie Medentika zeigen eindrucksvoll, welche Innovationskraft, welches Know-how und welches Engagement in unserer Region vorhanden sind. Damit das so bleibt, brauchen sie verlässliche Rahmenbedingungen, Investitionen in Bildung und Infrastruktur sowie eine Wirtschaftspolitik, die Fortschritt, gute Arbeit und nachhaltiges Wachstum zusammenbringt“, so Esken.</p>]]></description><link>https://www.saskiaesken.de/aktuelle-artikel/gute-arbeit-und-innovation-staerken-die-wirtschaft</link><pubDate>Mon, 15 Jun 2026 15:03:00 +0200</pubDate><guid>https://www.saskiaesken.de/aktuelle-artikel/gute-arbeit-und-innovation-staerken-die-wirtschaft</guid><enclosure url="http://www.saskiaesken.de/files/aktuelles/2025/2026/medentika.jpeg" length="199485" type="image/jpeg" /></item><item><title>Demokratie lebt vom Mitmachen</title><description><![CDATA[<p>HORB. Vor kurzem bekam die Realschule Horb besonderen Besuch: Die Politikerin Saskia Esken war für zwei Stunden an der Schule und stellte sich den Fragen der Schülerinnen und Schüler. Dabei entwickelte sich ein intensiver Austausch über politische Themen, Bildung und gesellschaftliche Herausforderungen.</p> <p>Den Auftakt bildete die Vorstellung des Demokratie-Projekts der Klasse. Die Schülerinnen und Schüler berichteten von ihren Arbeiten zu den Themen Antisemitismus und Diktatur, von Rollenspielen zur Streitschlichtung sowie von Übungen zur nonverbalen Kommunikation. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, welche Bedeutung demokratische Werte für das Zusammenleben haben.</p> <p>Anschließend schilderte Esken ihre Arbeit als Bundestagsabgeordnete und ihr Leben in Berlin und in ihrem Wahlkreis Calw/Freudenstadt und beantwortete die zahlreichen Fragen der Jugendlichen. Dabei interessierte die Schülerinnen und Schüler besonders, warum sie sich für die SPD entschieden habe. Esken erklärte, dass sie sich für Chancengerechtigkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzen wolle: „Mir ist wichtig, dass alle Menschen die Möglichkeit haben, ihr Potenzial zu entfalten – unabhängig von ihrer Herkunft oder den finanziellen Möglichkeiten ihrer Familie.“</p> <p>Ein Schwerpunkt des Gesprächs lag auf Eskens Fachgebiet der Bildungspolitik. Die Schülerinnen und Schüler wollten wissen, welche Möglichkeiten der Bund habe, Schulen zu unterstützen, obwohl Bildung in Deutschland überwiegend in der Verantwortung der Bundesländer liegt. Esken erklärte, dass der Bund dennoch über finanzielle Programme und gemeinsame Projekte mit den Ländern wichtige Impulse setzen könne. Als Beispiel nannte sie gezielte Fördermaßnahmen wie das Startchancen-Programm, mit dem Schulen in besonders herausfordernden sozialen Lagen langfristig unterstützt werden sollen.</p> <p>Gleichzeitig sprach sie sich deutlich für mehr Chancengerechtigkeit im Bildungssystem aus. Es dürfe nicht vom Wohnort oder der sozialen Herkunft abhängen, welche Bildungschancen ein Kind habe. „Bildung ist der entscheidende Schlüssel für gesellschaftliche Teilhabe – und dieser Schlüssel muss für alle gleichermaßen passen“, so Esken.</p> <p>Mit Blick auf aktuelle Ergebnisse von Bildungsstudien, die weiterhin große Unterschiede bei Lese- und Rechenkompetenzen zeigen, machte sie deutlich, dass dringender Handlungsbedarf bestehe. Besonders im Hinblick auf den demografischen Wandel warnte sie davor, Potenziale ungenutzt zu lassen: „Wir können es uns nicht leisten, auch nur eine Arbeitskraft zurückzulassen.“</p> <p>Auf die Frage, was sie verändern würde, wenn sie einen Tag lang „Königin von Deutschland“ wäre, antwortete Esken: „Ich würde mich für mehr Gerechtigkeit einsetzen – insbesondere bei Bildungschancen und Einkommen.“</p> <p>Zum Abschluss wollten die Jugendlichen wissen, was sie nach vielen Jahren in der Politik weiterhin motiviert. „Weil ich Dinge mitgestalten kann“, meinte Esken. Ihr Ziel sei es, dazu beizutragen, dass junge Menschen die bestmöglichen Chancen und Zukunftsperspektiven erhalten.</p> <p>Die Schülerinnen und Schüler dankten für den offenen Austausch und den anschaulichen Einblick in die politische Arbeit.</p>]]></description><link>https://www.saskiaesken.de/aktuelle-artikel/demokratie-lebt-vom-mitmachen</link><pubDate>Wed, 10 Jun 2026 15:00:00 +0200</pubDate><guid>https://www.saskiaesken.de/aktuelle-artikel/demokratie-lebt-vom-mitmachen</guid><enclosure url="http://www.saskiaesken.de/files/aktuelles/2025/2026/realschule-horb-gruppenfoto.jpeg" length="207784" type="image/jpeg" /></item><item><title>„Würde und Lebensqualität, auch wenn das Leben zu Ende geht“</title><description><![CDATA[<p>Nagold. Für die Mitarbeitenden des Hospizes St. Michael geht es jeden Tag darum, unheilbar schwerstkranken Menschen ein würdevolles Leben bis zuletzt zu ermöglichen. Was dafür notwendig ist und wo die Hospizarbeit an Grenzen stößt, darüber sprach die Bundestagsabgeordnete Saskia Esken mit Einrichtungsleiterin Jutta Benz, Pflegedienstleiterin Monika Schneider und der psychosozialen Fachkraft Marlene Friedrich bei ihrem Besuch in Nagold.</p> <p> </p> <p>Die Einrichtung begleitet Menschen mit fortgeschrittenen onkologischen, neurologischen oder kardiologischen Erkrankungen, bei denen eine Heilung nicht mehr möglich ist. Das Hospiz steht Menschen aller Konfessionen, Religionen und Weltanschauungen offen.</p> <p> </p> <p>„Es berührt mich, mit welchem Engagement und mit welcher Professionalität Sie hier daran arbeiten, Würde und Lebensqualität zu erhalten, auch wenn ihr Leben zu Ende geht. Das ist alles andere als selbstverständlich und ich will Danke dafür sagen. Ich bin sehr froh, dass es einem rührigen Verein gelungen ist, dieses stationäre Hospiz in Nagold einzurichten“, betonte Esken.</p> <p> </p> <p>Voraussetzung für die Aufnahme im Hospiz und die Finanzierung durch die Krankenkassen ist eine ärztliche Verordnung. Doch in der Praxis läuft die Finanzierung nicht immer reibungslos. Auch an den Schnittstellen zwischen den verschiedenen Bereichen des Gesundheitswesens knirscht es immer wieder. Esken findet den Ärger über diese Missstände mehr als verständlich: „Wenn schwerstkranke Menschen und ihre Familien Unterstützung benötigen, wenn engagierte Menschen sie dabei unterstützen wollen, dann dürfen sie nicht durch langwierige Verwaltungsverfahren daran gehindert werden“.</p> <p> </p> <p>Wer Menschen in ihrer letzten Lebensphase begleitet, braucht neben fachlichem Wissen auch ein hohes Maß an Empathie, Erfahrung und Belastbarkeit. Entsprechend wichtig sind eine gute Ausbildung und regelmäßige Fortbildungen für die Beschäftigten. Während das Hospiz bei der Ausbildung von Pflegefachkräften positive Erfahrungen macht, sehen die Verantwortlichen bei der Refinanzierung von Weiterbildungsangeboten Nachbesserungsbedarf.</p> <p> </p> <p>„Gerade in der Hospizarbeit sind regelmäßige Fortbildungen unverzichtbar“, erklärte Einrichtungsleiterin Jutta Benz. „Die Anforderungen an die Mitarbeitenden sind hoch. Gleichzeitig werden Weiterbildungen bislang nicht ausreichend refinanziert, obwohl sie für die Qualität der Versorgung entscheidend sind.“</p> <p> </p> <p>Angesichts einer zunehmend vielfältigen Gesellschaft werden Pflegekräfte immer bedeutender, die eine weitere Sprache sprechen, weil schwerkranke Menschen sich besonders verstanden und sicher fühlen, wenn sie in ihrer Muttersprache kommunizieren könnten. „Gerade am Lebensende sind Vertrauen, Nähe und Verständigung von unschätzbarem Wert“, erläuterte Esken. „Weil immer mehr Menschen mit Zuwanderungsgeschichte pflegebedürftig werden, sind Pflegekräfte, die die Sprache und Kultur der Herkunft ihrer Familie kennen und beherrschen, von unschätzbarem Wert.“</p> <p> </p> <p>Neben der pflegerischen Versorgung spielt im Hospiz auch die psychosoziale Begleitung eine wichtige Rolle. Marlene Friedrich begleitet Betroffene und Angehörige in einer der schwierigsten Phasen ihres Lebens. Aus ihrer Sicht sollte Unterstützung deutlich früher ansetzen.</p> <p> </p> <p>„Mit der Diagnose beginnt für viele Menschen bereits ein Trauerprozess“, erklärte Friedrich. „Deshalb wäre es wichtig, dass Trauerbegleitung bereits ab diesem Zeitpunkt ermöglicht und finanziert wird – nicht erst nach dem Tod eines Angehörigen.“</p> <p> </p> <p>Das Hospiz bietet bereits heute Trauergruppen und Beratungsangebote für Hinterbliebene an. Die Aufenthaltsdauer der Gäste reicht von wenigen Wochen bis zu mehreren Monaten, in Einzelfällen sogar bis zu drei Viertel eines Jahres. Viele Angehörige erleben diese Zeit als wertvolle Möglichkeit, sich bewusst voneinander zu verabschieden.</p> <p> </p> <p>Am Ende eines beeindruckenden Besuchs ist deutlich geworden: Hospizarbeit lebt von Zeit, Verlässlichkeit und guten Rahmenbedingungen. Und dafür braucht es gemeinsame Verantwortung.</p> <p> </p> <p>„Als Gesellschaft tun wir uns schwer mit den Themen Sterben, Tod und Trauer“, sagt die Abgeordnete Esken. „Dabei gehören sie zum Leben dazu. Einrichtungen wie das Hospiz St. Michael schaffen Räume, in denen Menschen in Würde Abschied nehmen können und Angehörige nicht allein gelassen werden.“</p>]]></description><link>https://www.saskiaesken.de/aktuelle-artikel/wuerde-und-lebensqualitaet-auch-wenn-das-leben-zu-ende-geht</link><pubDate>Mon, 01 Jun 2026 14:54:00 +0200</pubDate><guid>https://www.saskiaesken.de/aktuelle-artikel/wuerde-und-lebensqualitaet-auch-wenn-das-leben-zu-ende-geht</guid><enclosure url="http://www.saskiaesken.de/files/aktuelles/2025/2026/hopspiz-nagold.jpg" length="1800258" type="image/jpeg" /></item><item><title>„Wenn die Rente nicht reicht: Saskia Esken besucht den Tafelladen in Calw“</title><description><![CDATA[<p>Calw – Bei einem Besuch des Tafelladens und im Gespräch mit den Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen erhielt die Bundestagsabgeordnete Saskia Esken vor Ort einen Einblick in die Arbeit der Tafel und die tägliche Versorgung sozial benachteiligter Menschen aus der Region mit Lebensmitteln und Produkten des täglichen Bedarfs. Mit dabei waren die in diesem Feld bei der Caritas Schwarzwald Gäu verantwortlichen, Michael Vogelmann, Sabrina Knufinke und Sieglinde Falk.</p> <p>Im Tafelladen der Caritas herrscht schon am frühen Morgen reges Treiben. Ehrenamtliche sortieren die in Kisten angelieferten Lebensmittel, prüfen Obst und Gemüse und bereiten die Ausgabe für die kommenden Stunden vor. Was für viele selbstverständlich erscheint, ist für zahlreiche Menschen mit kleinem Geldbeutel eine tägliche Herausforderung. Der Tafelladen ist für sie eine wichtige Unterstützung im Alltag.</p> <p><strong>Möglich wird die Arbeit vor allem durch ehrenamtliches Engagement. </strong></p> <p>Die Helferinnen und Helfer investieren ihre Freizeit und viel Herzblut. Sie holen die Spenden ab und sorgen dafür, dass die Ausgabe reibungslos funktioniert. Gleichzeitig gelten strenge Vorgaben bei Haltbarkeit und Qualität der Lebensmittel, die beachtet werden müssen. Unterstützt wird der Tafelladen von lokalen Supermärkten, Bäckereien und Privatpersonen, die regelmäßig Lebensmittel oder Geld spenden.</p> <p>Die Caritas beschäftigt in der Tafel im Rahmen von Arbeitsgelegenheiten, vom Jobcenter vermittelte Langzeitarbeitslose, Geflüchtete engagieren sich im Rahmen des Projekts „Integrationstafel“, während der vielen Wartezeiten im Asylverfahren, da sie der Gesellschaft etwas zurückgeben möchten. Rückgrat der Tafel sind jedoch die Ehrenamtlichen.</p> <p>„Ohne die hoch identifizierten und engagierten Ehrenamtlichen wäre diese Arbeit nicht möglich“, betont Knufinke im Gespräch mit der Abgeordneten. Die Caritas übernimmt zwar sämtliche Unkosten, welche in Zusammenhang mit dem Engagement entstehen, wie bspw.- anfallende Fahrtkosten oder Parkgebühren. Maßgeblich ist aber die Zeit, welche die ehrenamtliche Woche für Woche in den Laden investieren und das, obwohl diese häufig an vielen anderen Stellen auch mit ihrem Engagement gefragt sind. Manche sind noch berufstätig und kommen nach ihrer Schicht noch in den Laden, andere sind intensiv in die Kinderbetreuung der Enkel, die Pflege von Angehörigen und bei Vereinen involviert. Diese vielfältigen Anforderungen zwischen all dem Engagement für die Zivilgesellschaft wird manchmal auch zur Zerreißprobe für die Engagierten, erzählt Vogelmann der Abgeordneten.</p> <p>Der Tafelladen ist mit seiner Obst- und Gemüsetheke, Backtheke und Kühlwarenabteilung aufgebaut wie ein winziger Tante-Emma-Laden. Ein möglichst „normales“ Einkaufserlebnis ist uns wichtig, erzählt Falk. Wegen dem hohen Andrang arbeitet das Tafelteam aber inzwischen mit einem geregelten Einlass-System. Da lässt sich eine Warteschlange leider nicht vermeiden. Während der Öffnungszeit werden die Regale kontinuierlich mit dem nachgefüllt, was im Lauf des Tages angeliefert wird.</p> <p>Menschen aus dem ganzen Landkreis nehmen teils lange Anfahrtswege von bis zu zwei Stunden in Kauf, um das Angebot der Tafel nutzen zu können. Besonders auffällig, so die Mitarbeiter der Caritas, sei der steigende Anteil älterer Menschen. Gerade Menschen mit geringen Einkommen litten massiv unter den Preissteigerungen. Viele hätten Sorge, dass ihre finanzielle Situation im Rentenalter noch schwieriger werde.</p> <p>„Das führt mir noch einmal sehr deutlich vor Augen, unter welchem Druck viele Menschen inzwischen stehen“, resümierte Esken bei ihrem Besuch. „Das Engagement der Ehrenamtlichen ist beeindruckend. Die Tafelläden sind eine tragende Säule unserer Gesellschaft. Das darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass niedrige Einkommen und soziale Leistungen viel zu oft nicht bis zum Monatsende reichen. Als Politik haben wir die Aufgabe, mit einem auskömmlichen Mindestlohn und guten Tariflöhnen, mit durchgehenden Erwerbsbiografien für Frauen und Männer und mit einem starken, solidarischen Sozialstaat dafür zu sorgen, dass Menschen in Würde leben können.“</p>]]></description><link>https://www.saskiaesken.de/aktuelle-artikel/wenn-die-rente-nicht-reicht-saskia-esken-besucht-den-tafelladen-in-calw</link><pubDate>Fri, 22 May 2026 13:07:00 +0200</pubDate><guid>https://www.saskiaesken.de/aktuelle-artikel/wenn-die-rente-nicht-reicht-saskia-esken-besucht-den-tafelladen-in-calw</guid><enclosure url="http://www.saskiaesken.de/files/aktuelles/2025/2026/2026-04-30-tafelladen-calw.jpeg" length="145269" type="image/jpeg" /></item><item><title>Politik einmal ganz direkt erleben</title><description><![CDATA[<p>Horb - In der Aula kam Saskia Esken mit der Jahrgangsstufe 1 sowie der Eingangsklasse des beruflichen Gymnasiums ins Gespräch und gab spannende Einblicke in ihren Alltag als Abgeordnete und in aktuelle politische Themen. Dabei ging es nicht nur um Politik „in Berlin“, sondern auch darum, was Entscheidungen ganz konkret für junge Menschen bedeuten.</p> <p>Die Jugendlichen interessierten sich insbesondere für Entscheidungsprozesse im Bundestag, politische Verantwortung und persönliche Erfahrungen im politischen Beruf.</p> <p>„Es war spannend, einmal direkt mit einer Politikerin zu sprechen und nicht nur aus den Nachrichten zu hören“, berichtete eine Schülerin. Ein Schüler ergänzte: „Man bekommt ein ganz anderes Verständnis dafür, wie Politik funktioniert.“</p> <p>Esken betonte die Bedeutung von Schule als Ort der Vorbereitung auf gesellschaftliche Herausforderungen: „Schule muss junge Menschen darauf vorbereiten, ihr Leben selbstbestimmt zu gestalten und mit den großen Veränderungen unserer Zeit umzugehen – vom demografischen Wandel bis zur Digitalisierung. Es ist wichtig, die Fragen der Schülerinnen und Schüler ernst zu nehmen: zur sozialen Sicherheit, zu politischer Verantwortung und zu einem respektvollen Miteinander. Gerade deshalb brauchen wir eine starke demokratische Kultur – in der Schule wie in der Gesellschaft.“</p> <p>Bei einem Rundgang durch das Schulgebäude erhielt die Abgeordnete Einblicke in die praxisnahe Ausbildung.</p> <p>Im hochmodernen PTA-Labor führten Schülerinnen und Schüler vor, wie Salben, Tabletten und Zäpfchen hergestellt werden.</p> <p>Auch im Bereich des beruflichen Gymnasiums präsentierte die BS Horb, was sie zu bieten hat: Bei einer kurzen Demonstration wurden Anwendungen aus dem Profil Informationstechnik des technischen Gymnasiums vorgestellt und es wurde gezeigt, wie Programmierung und Technik im Unterricht umgesetzt werden.</p> <p>„So ein Austausch macht Politik greifbarer und zeigt, dass unsere Fragen ernst genommen werden“, fasste eine Schülerin den Vormittag abschließend zusammen.</p>]]></description><link>https://www.saskiaesken.de/aktuelle-artikel/politik-einmal-ganz-direkt-erleben</link><pubDate>Thu, 07 May 2026 12:00:00 +0200</pubDate><guid>https://www.saskiaesken.de/aktuelle-artikel/politik-einmal-ganz-direkt-erleben</guid><enclosure url="http://www.saskiaesken.de/files/aktuelles/2025/2026/berufliche-schule-horb-gruppenbild.jpeg" length="252548" type="image/jpeg" /></item><item><title>Sportmilliarde: Grünes Licht für Turnhallen-Sanierung - Fördermittel bewilligt</title><description><![CDATA[<p>CALW. Große Freude im Landkreis: Ein Antrag im Rahmen des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Sportstätten“ wurde erfolgreich bewilligt. Die Sanierung der Schwarzwaldhalle in Calw-Altburg wird mit 4.641.689,00 Euro vom Bund gefördert, was einer Förderquote von 75 Prozent entspricht. Damit kann die umfassende und dringend notwendige Modernisierung der Halle vor Ort umgesetzt werden.</p> <p>„Das sind hervorragende Nachrichten für unsere Region. Mit der Förderung können wir nun eine wichtige Sanierungsmaßnahme anstoßen und die Turnhalle langfristig sichern“, erklären die Abgeordneten.</p> <p>Gefördert wird das Projekt aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“, das Teil der sogenannten „Sportmilliarde“ ist. Mit insgesamt einer Milliarde Euro unterstützt der Bund Kommunen bei der Modernisierung ihrer Sportanlagen.</p> <p>Im Mittelpunkt des bewilligten Projekts steht die grundlegende Erneuerung der Mehrzweckhalle. Geplant sind insbesondere Maßnahmen zur energetischen Sanierung, zur Verbesserung der technischen Ausstattung sowie zur Herstellung von Barrierefreiheit. Ziel ist es, die Halle sowohl für den Schul- als auch für den Vereinssport deutlich attraktiver und zukunftsfähig zu machen.</p> <p>Oberbürgermeister Florian Kling zeigt sich über die Nachricht hocherfreut: „Vielen Dank nach Berlin! Das ist nicht nur eine Infrastrukturförderung, sondern eine Maßnahme für den Zusammenhalt in der Bevölkerung. Sie stärkt unsere Ortsteile und das Vereinsleben rund um Calw-Altburg.“</p> <p>„Dass auf eine bereitgestellte Fördersumme von 333 Millionen Euro Förderanträge in Höhe von über 7,5 Milliarden Euro eingegangen sind, macht den erheblichen Investitionsbedarf in unseren Kommunen deutlich – das Programm war damit mehr als 20-fach überzeichnet. Umso wichtiger ist es, dass bis zum Ende der Legislaturperiode 2029 noch zwei weitere Tranchen folgen,“ so Klaus Mack. Saskia Esken ergänzt: „Der Bund sendet mit diesem Programm ein starkes Signal und unterstützt die Kommunen dabei, ihre Sportstätten zukunftsfähig und für alle zugänglich zu machen. Mit der bewilligten Maßnahme wird ein wichtiger Beitrag zur Modernisierung der kommunalen Infrastruktur geleistet.“</p> <p>Weitere Informationen zum Bundesprogramm sind unter www.bbsr.bund.de/SKS2025 abrufbar.</p>]]></description><link>https://www.saskiaesken.de/aktuelle-artikel/sportmilliarde-gruenes-licht-fuer-turnhallen-sanierung-foerdermittel-bewilligt</link><pubDate>Tue, 28 Apr 2026 12:46:00 +0200</pubDate><guid>https://www.saskiaesken.de/aktuelle-artikel/sportmilliarde-gruenes-licht-fuer-turnhallen-sanierung-foerdermittel-bewilligt</guid><enclosure url="http://www.saskiaesken.de/files/aktuelles/2025/2026/halle-altburg.jpeg" length="271039" type="image/jpeg" /></item><item><title>Politische Einblicke: Engagierte Bürgerinnen und Bürger zu Gast in Berlin</title><description><![CDATA[<p><strong>BERLIN/WAIBLINGEN/BACKNANG-SCHWÄBISCH GMÜND:</strong><strong> </strong>Auf Initiative der Bundestagsabgeordneten Saskia Esken reiste eine Gruppe interessierter Bürgerinnen und Bürger aus dem Betreuungswahlkreis der Abgeordneten, Waiblingen und Backnang–Schwäbisch Gmünd, in die Bundeshauptstadt.</p> <p>Die mehrtägige Fahrt bot den Teilnehmenden die Gelegenheit, politische Institutionen nicht nur aus der Ferne, sondern unmittelbar vor Ort kennenzulernen. Ziel der vom Bundespresseamt organisierten und finanzierten Fahrten ist es, politische Abläufe verständlich zu machen und einen persönlichen Einblick in den Alltag der Bundespolitik zu ermöglichen. Das Programm verband dabei politische Bildung mit historischen und kulturellen Stationen.</p> <p>Ein Höhepunkt der viertägigen Reise war der Besuch im Deutschen Bundestag. Während eines 45-minütigen Informationsvortrags auf der Besuchertribüne des Plenarsaals erhielten die Teilnehmenden umfassende Einblicke in die Aufgaben, Arbeitsweise und Zusammensetzung des Parlaments sowie in die Geschichte und Architektur des Reichstagsgebäudes. Im anschließenden persönlichen Gespräch mit Saskia Esken hatten sie die Möglichkeit, Fragen zu stellen und aktuelle politische Themen direkt zu diskutieren. Den Abschluss dieses Programmpunkts bildete die Erkundung des Reichstagsgebäudes, wobei insbesondere die begehbare Glaskuppel mit ihrem eindrucksvollen Blick über Berlin großen Anklang fand.</p> <p>Ein weiterer Programmpunkt führte ins Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Dort erhielten die Gäste einen Einblick in den Aufbau, in die vielfältigen Aufgaben des Hauses sowie über die vielfältige Geschichte des Hauses. Im anschließenden Austausch wurden aktuelle Themen wie soziale Sicherungssysteme, Arbeitsmarktentwicklung und Fragen rund um die Gesetzgebung diskutiert.</p> <p>Auch die Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte nahm einen wichtigen Platz im Programm ein. Bei einem Besuch der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen konnten die Teilnehmenden im Rahmen eines Rundgangs die Außenanlagen des ehemaligen Haftortes, Zellen und Verhörräume besichtigen. Die Führungen, die von ehemaligen politisch Inhaftierten sowie Historikerinnen und Historikern geleitet werden, vermittelten eindrucksvolle und persönliche Perspektiven. Am Denkmal für die ermordeten Juden Europas setzten sich die Teilnehmenden zudem mit der Erinnerungskultur auseinander. Ergänzt wurde das Programm durch eine Stadtrundfahrt, die unter anderem durch das Diplomatenviertel und zum historischen Checkpoint Charlie führte.</p> <p>Die Gruppe kehrte mit zahlreichen neuen Eindrücken zurück. Viele Teilnehmende betonten, dass der direkte Einblick in politische Prozesse ihr Verständnis vertieft habe und sie darin bestärke, sich auch weiterhin aktiv in gesellschaftliche Themen einzubringen.</p>]]></description><link>https://www.saskiaesken.de/aktuelle-artikel/politische-einblicke-engagierte-buergerinnen-und-buerger-zu-gast-in-berlin</link><pubDate>Thu, 09 Apr 2026 13:19:00 +0200</pubDate><guid>https://www.saskiaesken.de/aktuelle-artikel/politische-einblicke-engagierte-buergerinnen-und-buerger-zu-gast-in-berlin</guid><enclosure url="http://www.saskiaesken.de/files/aktuelles/2026/bpa-maerz-esken-saskia.jpg" length="3635451" type="image/jpeg" /></item><item><title>Energiewende im Wald: Windpark Seewald</title><description><![CDATA[<p>Seewald-Besenfeld. Der Windpark Seewald mit seinen acht Anlagen bringt eine Leistung von insgesamt 44,7 Megawatt. 28.500 Haushalte können so mit sauberem Strom versorgt und dabei etwa 75.000 Tonnen CO₂ eingespart werden.</p> <p>Ein solches Projekt braucht die Unterstützung der Politik, auch wenn es darum geht, die Menschen der Region für die Energiewende zu gewinnen. Bei einem Rundgang auf dem verschneiten Gelände des Windparks informierten sich die Bundestagsabgeordnete Saskia Esken und die SPD-Landtagskandidatin Bettina Ahrens-Diez über das Projekt und den Baufortschritt. Mit Vertreterinnen und Vertretern der Erneuerbare Energie Fabrik GmbH (EEF) diskutierten sie über den Stand des Windkraftausbaus in Baden-Württemberg sowie über Genehmigungsprozesse und Ausschreibungen für weitere Projekte.</p> <p><strong>Fortschritt und Politik vor Ort</strong></p> <p>Seitens der EEF nahmen Florian Rosenbusch (Bereichsleitung Projektentwicklung, Netze &amp; Bau), Projektleiter Julian Kilchling und Clara Zeeh (Leitung Politik &amp; Kommunikation) teil. Begleitet wurden sie von Sarah Biroth von der Bernstein Group, die das Unternehmen in politischen Fragen unterstützt.</p> <p>Die Besichtigung machte die Dimension des Projekts greifbar: Die Arbeiten schreiten sichtbar voran, während das parallel errichtete Umspannwerk die Einspeisung des Stroms ins Netz sichert und die regionale Netzinfrastruktur stärkt.</p> <p><strong>Energiewende als Standort- und Zukunftsfaktor</strong></p> <p>Esken betonte die Bedeutung solcher Projekte für die Region:</p> <p>„Ich freue mich, dass die Fortschritte der Energiewende direkt bei uns vor Ort erlebbar und sichtbar werden. Erneuerbare Energien leisten einen unschätzbaren Beitrag zum Klimaschutz ebenso wie zur energiepolitischen Unabhängigkeit. Sonne und Wind unterliegen keinen geopolitischen Unwägbarkeiten.“</p> <p>Auch Ahrens-Dietz hob die wirtschaftliche Dimension hervor: „Wir müssen damit schneller vorankommen in Baden-Württemberg. Der Ausbau erneuerbarer Energien ist nicht nur aus ökologischen Gründen wichtig, sondern auch wirtschaftlich unabdingbar. Unsere Wirtschaft ist darauf angewiesen, dass wir rasch Infrastruktur für kostengünstige und grüne Energie schaffen.“</p> <p><strong>Genehmigt – aber noch nicht ausgeschrieben</strong></p> <p>Trotz des Fortschritts bestehen Herausforderungen. Nach Angaben der EEF besteht eine Diskrepanz zwischen der Zahl genehmigter Windenergieprojekte und den tatsächlich verfügbaren Ausschreibungen. Viele Projekte sind bereits planungs- und baureif, können jedoch nicht umgesetzt werden, weil entsprechende Ausschreibungen fehlen. Zusätzliche Ausschreibungen würden die Umsetzung beschleunigen und mehr Investitionssicherheit schaffen.</p> <p><strong>Ein Leuchtturmprojekt für die Region</strong></p> <p>Der Windpark Seewald–Besenfeld zeigt, dass die Energiewende auch in landschaftlich sensiblen Regionen wie dem Schwarzwald möglich ist. Mit acht Anlagen, eigenem Umspannwerk und signifikanter CO₂-Einsparung leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zu den Klimazielen des Landes. Gleichzeitig wird sichtbar, wie Klimaschutz, Wirtschaft und regionale Infrastruktur unmittelbar zusammenwirken.</p>]]></description><link>https://www.saskiaesken.de/aktuelle-artikel/energiewende-im-wald-windpark-seewald</link><pubDate>Fri, 06 Mar 2026 06:56:00 +0100</pubDate><guid>https://www.saskiaesken.de/aktuelle-artikel/energiewende-im-wald-windpark-seewald</guid><enclosure url="http://www.saskiaesken.de/files/aktuelles/2026/img-4637.jpg" length="4521466" type="image/jpeg" /></item><item><title>Esken und Steinrode zu Gast beim Fastenbrechen</title><description><![CDATA[<p>Nagold.  Dem Impuls der Initiative „Ramadan im Ländle“ folgte die deutsch-türkische Familie Topalak aus Nagold und lud die Bundestagsabgeordnete Saskia Esken und die SPD-Kreisvorsitzende und Landtagskandidatin Daniela Steinrode ein, um gemeinsam mit ihnen und vielen Angehörigen und Freunden das traditionelle Fastenbrechen Iftar zu feiern.</p> <p>„Wir sind sehr dankbar für die herzliche Gastfreundschaft, das hervorragende Essen und die offenen, bereichernden Gespräche“, erklärte Esken. Immer wieder folgt die Abgeordnete der Einladung zum Fastenbrechen – sei es in einem Moscheeverein oder im familiären Rahmen – und nutzt die Gelegenheit zum Austausch über gesellschaftliche Vielfalt.</p> <p>Auch in der christlichen Tradition üben sich viele im Verzicht und fasten vom Aschermittwoch an. Zufällig fiel in diesem Jahr auch der Beginn des Ramadan auf diesen Tag. Muslim*innen in Deutschland und in aller Welt verzichten im Ramadan einen Monat lang von der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang auf das Essen und Trinken. Nach Sonnenuntergang treffen sie die Familien dann zum Iftar zusammen, essen gemeinsam und feiern die Gemeinschaft.</p> <p>Die Initiative „Ramadan im Ländle“ will Muslime und Nichtmuslime in familiärer Atmosphäre zusammenbringen und den interkulturellen Dialog fördern. „Das ist eine tolle Idee und gelingt ganz wunderbar“, so Esken. Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Herausforderungen sei es wichtig, Räume für Begegnung und gegenseitiges Verständnis zu schaffen.</p> <p>Im vergangenen Jahr war die Abgeordnete bei einer Familie zu Gast, die erst seit Kurzem in Deutschland lebt. Themen wie der Aufbau eines selbstbestimmten Lebens, die Suche nach Arbeit, ein Kita-Platz für das Kind und das Erlernen der deutschen Sprache prägten damals die Gespräche.</p> <p>Familie Topalak hingegen lebt seit vielen Jahrzehnten im Schwabenland. Die heute erwachsenen Familienmitglieder sind in Deutschland geboren, fühlen sich hier zuhause und sprechen selbstverständlich auch Schwäbisch. Gleichzeitig pflegen sie ihre familiären Wurzeln, ihre Kultur und ihre Religion.</p> <p>Im Mittelpunkt des Abends stand der Austausch über kulturelle Vielfalt und Identität. Einig waren sich die Gesprächspartnerinnen und -partner darin, wie wichtig es ist, dass sich Menschen gesehen, respektiert und zugehörig fühlen. Vielfalt, so der Tenor des Abends, sei keine Herausforderung, sondern eine gesellschaftliche Stärke, die den Zusammenhalt fördere.</p> <p>Mit Blick auf die bevorstehende Landtagswahl am 8. März nutzte auch Steinrode die Gelegenheit zum Dialog. „Begegnungen wie diese zeigen, wie lebendig und bereichernd das Miteinander in der Region ist – und wie wichtig politische Rahmenbedingungen sind, die Teilhabe und Respekt sichern.“, erklärte die Landtagskandidatin.</p> <p>Direkte Gespräche und persönliche Begegnungen wie diese sind wichtig für das Verständnis im Alltag – unabhängig von religiösem Hintergrund.</p>]]></description><link>https://www.saskiaesken.de/aktuelle-artikel/esken-und-steinrode-zu-gast-beim-fastenbrechen</link><pubDate>Tue, 24 Feb 2026 18:00:00 +0100</pubDate><guid>https://www.saskiaesken.de/aktuelle-artikel/esken-und-steinrode-zu-gast-beim-fastenbrechen</guid><enclosure url="http://www.saskiaesken.de/files/aktuelles/2026/fastenbrechen-pressebild.jpeg" length="285103" type="image/jpeg" /></item><item><title>Windkraft im Gerechtigkeitswald: Zwischen Waldschutz, Klimazielen und Bürgerinteressen</title><description><![CDATA[<p>Althengstett-Simmozheim. Um sich ein Bild von den Gegebenheiten vor Ort zu machen organisierte der SPD-Ortsvereins Althengstett/Simmozheim eine Rundwanderung in das potenzielle Windvorranggebiet „Gerechtigkeitswald“ (WC 4). Rund 40 Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung, um gemeinsam mit der Bundestagsabgeordneten Saskia Esken, der SPD-Landtagskandidatin Daniela Steinrode und dem Ortsvereinsvorsitzenden Yüksel Erdogan die 173 Hektar große Fläche vor Ort in Augenschein zu nehmen.</p> <p>Windkraft bewegt die Menschen in Althengstett und Simmozheim – mit klaren Argumenten für und gegen. Befürworter sehen sie als wichtigen Beitrag zu Klimaschutz, regionaler Wertschöpfung und unabhängiger Energieversorgung. Kritiker machen auf Eingriffe in Wald, Artenschutz, Landschaft und auf mögliche Belastungen für Anwohner aufmerksam.</p> <p>„Das Thema ist sehr emotional für alle Beteiligten“, erzählte Erdogan. „Jedes Projekt muss einzeln betrachtet werden, nur so lassen sich Lösungen finden, die von der Gemeinschaft getragen werden.“</p> <p>Anwohner Andreas Söhnholz ergänzte: „Es wäre unvernünftig, nicht von Windkraft zu profitieren. Aber Umweltschutz und Energiegewinnung müssen im Gleichgewicht bleiben.“</p> <p>Esken stellte den Zusammenhang zur bundespolitischen Verantwortung her: „Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist zentral, um Klimaneutralität zu erreichen und Deutschland unabhängiger von fossilen Energieimporten zu machen.“. Gleichzeitig betonte sie: „Die Akzeptanz vor Ort ist entscheidend. Beteiligungsmodelle sowie transparente Verfahren müssen gestärkt werden.“.</p> <p>Steinrode unterstrich mit Blick auf die Landespolitik in Baden-Württemberg die Bedeutung einer sorgfältigen Regionalplanung und klarer naturschutzrechtlicher Prüfungen. Für sie steht fest: „Klimaschutz und Naturschutz dürfen keine Gegensätze sein. Vielmehr braucht es kluge Abwägungen und eine enge Einbindung der Kommunen, damit Wertschöpfung und Verantwortung in der Region bleiben.“</p> <p>Die „Dialog-Wanderung“ endete am Grillplatz Brombach bei Glühwein und Punsch. Dort setzen viele Teilnehmende die Gespräche in kleineren Gruppen fort. Das Fazit der Runde lautete: Nur transparente Planungen, nachvollziehbare Gutachten und echte Mitbestimmung schaffen Vertrauen und Akzeptanz vor Ort.</p>]]></description><link>https://www.saskiaesken.de/aktuelle-artikel/windkraft-im-gerechtigkeitswald-zwischen-waldschutz-klimazielen-und-buergerinteressen</link><pubDate>Fri, 20 Feb 2026 14:00:00 +0100</pubDate><guid>https://www.saskiaesken.de/aktuelle-artikel/windkraft-im-gerechtigkeitswald-zwischen-waldschutz-klimazielen-und-buergerinteressen</guid><enclosure url="http://www.saskiaesken.de/files/aktuelles/2026/winterwanderung.jpeg" length="2112836" type="image/jpeg" /></item><item><title>Wie Hilfsmittel Leben verändern</title><description><![CDATA[<p>Freudenstadt. Seit Jahrzehnten ist er auf eine Beinprothese angewiesen, seit Jahrzehnten ist er Kunde bei Wurster in Freudenstadt. Was bedeutet für ihn technologische Entwicklung?</p> <p>Im Gespräch der Abgeordneten Saskia Esken mit einem Kunden des Sanitätshauses Wurster wird deutlich: Technologische Innovation dient nie sich selbst. Sie dient den Menschen. Und im Fall von medizinischen Hilfsmitteln für Menschen mit einer Einschränkung kann Technologie das Leben erheblich verbessern – wenn Fachleute am Werk sind.</p> <p>Wie technischer Fortschritt, handwerkliche Expertise und eine bedingungslose Orientierung am Kunden zusammenspielen, das konnte Esken bei Ihrem Besuch im Sanitätshaus Wurster in Begleitung von Sadik Varol vom SPD-Ortsverein Freudenstadt hautnah erleben, Im Mittelpunkt stehen bei Wurster die Lebensqualität, die Selbstständigkeit und gesellschaftliche Teilhabe von Menschen. Die Inhaberfamilie Wurster hatte Esken eingeladen, um das Unternehmen und die Arbeitsbedingungen der Branche kennenzulernen. Vom Branchenverbund rehaVital für medizinische Hilfsmittel war Patrick Grunau dabei.</p> <p>„Viele Hilfsmittel werden bei uns auf die individuellen Bedürfnisse der Kunden angepasst“ erläuterte Stefan Wurster, Orthopädiemeister und gemeinsam mit seiner Frau Geschäftsführer des Unternehmens. In der eigenen Werkstatt werde ein Rollstuhl „von der Stange“ beispielsweise mit speziellen Sitzhilfen erweitert, um den Menschen, der ihn braucht, optimal zu unterstützen. „Versorgung bedeutet Freiheit und Selbstständigkeit“, erklärte Wurster. „Nur wenn Hilfsmittel exakt passen, können die Menschen flexibel ihren Alltag gestalten.“ Gerade in der Werkstatt wurde spürbar, mit wie viel handwerklicher Expertise, aber auch mit welchem Engagement das gesamte Team für Menschen arbeitet, die Unterstützung benötigen.</p> <p>Prothesen, Orthesen, Schuheinlagen und zahlreiche Sonderanfertigungen werden direkt vor Ort hergestellt. Viele Hilfsmittel sind Einzelanfertigungen, angepasst an unterschiedliche Krankheitsbilder. „Hier geht es nicht um Massenware, sondern um echte Maßarbeit für den Menschen“, betonte Esken anerkennend.</p> <p>Doch wie viele andere in der Wirtschaft kämpft auch die Sanitätshausbranche mit strukturellen Herausforderungen. Das verdeutlichte das Ehepaar Wurster im Gespräch ebenso wie der Branchenvertreter Grunau von der rehaVital. Die Verbandsgruppe vertritt bundesweit Sanitätsfachgeschäfte, Gesundheitsbetriebe und Werkstätten, die jedes Jahr mehrere Millionen Patientinnen und Patienten versorgen.</p> <p>„Was wir aktuell erleben, ist ein enormer administrativer Aufwand, der wertvolle Zeit und Personal bindet – Zeit, die eigentlich für die Versorgung gebraucht wird“ machte Grunau deutlich. So verursachen niedrige Genehmigungsfreigrenzen für verordnete Hilfsmittel einen immensen Aufwand, der durch eine deutliche Anhebung und Vereinheitlichung gemildert werden könnte. Was die Betriebe besonders belastet, das sind die unterschiedlichen Regelungen der Krankenkassen. Für jeden Standort seien eigene Zulassungen nötig, jede Krankenkasse arbeite mit eigenen Formularen, Verträgen und Genehmigungswegen.</p> <p>Dazu kommt ein hohes Maß an Planungsunsicherheit, weil die Kassen auch im Nachhinein eine Zahlung verweigern können – ein Unding, findet Wurster. „Schon kleine Formfehler können dazu führen, dass Leistungen nachträglich nicht bezahlt werden. Diese sogenannte Retaxierung aus formalen Gründen kann bis zu zwei Jahre später erfolgen – das ist für Betriebe ein enormes finanzielles Risiko.“</p> <p>Auch Grunau kann nicht nachvollziehen, warum diese Vorgehensweise noch hingenommen wird: „In fast allen anderen Bereichen des Gesundheitswesens wurde diese Praxis abgeschafft. Bei den Sanitätshäusern besteht sie weiter. Das ist weder zeitgemäß noch fair.“ Als Lösungsansatz sprachen sich Wurster und Grunau für einen Rahmenvertrag aus, der viele administrative und verwaltungstechnische Prozesse im Sanitätshaus standardisiert und vereinfachen würde.</p> <p>„Entbürokratisierung und Digitalisierung sind der Schlüssel für die Zukunft der Versorgung, auch im Zusammenspiel von Kassen und Leistungserbringern“, so Grunau. „Dafür brauchen wir aber politische Unterstützung.“ Esken zeigte großes Verständnis für die geschilderten Probleme. In Berlin will sich die Abgeordnete dafür einzusetzen, dass die Situation der Sanitätshäuser verbessert werden kann.</p>]]></description><link>https://www.saskiaesken.de/statements/wie-hilfsmittel-leben-veraendern</link><pubDate>Fri, 13 Feb 2026 09:00:00 +0100</pubDate><guid>https://www.saskiaesken.de/statements/wie-hilfsmittel-leben-veraendern</guid><enclosure url="http://www.saskiaesken.de/files/aktuelles/2026/wurster-pressefoto.jpg" length="1028777" type="image/jpeg" /></item><item><title>Transformation unter Druck: Handwerk fordert klare Leitlinien</title><description><![CDATA[<p>Althengstett. Was sind die aktuellen Herausforderungen, die sich für Handwerksbetriebe im Energiesektor aus der Energie- und Wirtschaftspolitik ergeben? Um das zu erfahren, waren die Bundestagsabgeordnete Saskia Esken und die Landtagskandidatin Daniela Steinrode in Begleitung des SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Yüksel Erdogan der Einladung von Black Forest Solar und Zogaj Haustechnik gefolgt. An einem sprichwörtlich runden Tisch berichteten Lukas Fisel und Simon Läpple von Black Forest Solar, Sandra Prpic Caro und Ekrem Zogaj von Zogaj Haustechnik sowie einige Mitarbeitende, was sie bei der Umsetzung der Energiewende in der Praxis ausbremst.</p> <p><strong>Verunsicherung bremst Investitionen</strong></p> <p>Für die Unternehmen steht derzeit vor allem ein Problem im Raum: die wachsende Verunsicherung der Kundschaft. Läpple, Geschäftsführer von Black Forest Solar, sprach von spürbarer Kaufzurückhaltung: „Wir tun uns schwer, einen finanziellen Vorteil zu kommunizieren, weil keiner weiß, was kommen wird.“ Diskussionen um das sogenannte Heizungsgesetz, das eigentlich Gebäudeenergiegesetz (GEG) heißt, um die Ausgestaltung des EEG und die Einspeisevergütung sorgten für Unsicherheit. „Wir und unsere Kundschaft brauchen klare Konzepte und einen Fahrplan, wo es hingehen soll“, so Läpple. Die Branche wünsche sich Verlässlichkeit, um als „Sprachrohr in die Bevölkerung“ auftreten zu können.</p> <p>Auch Zogaj, Geschäftsführer von Zogaj Haustechnik, schilderte ein Beispiel aus der Praxis: Eine Kundin mit einer in die Jahre gekommenen Ölheizung habe sich trotz berechneter Einsparungen gegen eine Wärmepumpe entschieden – aus Sorge vor öffentlicher Kritik und widersprüchlichen politischen Signalen. „Die Stimmung im Land ist vielerorts geprägt vom Abwarten – beim Heizen, beim Autokauf, generell bei Investitionen“, so Zogaj.</p> <p>Esken machte deutlich, wie wichtig es sei, auch im Gebäudebereich klimaneutral zu werden. „Wir wollen und wir müssen unseren Kindern und Enkeln ein Klima und eine Umwelt hinterlassen, in der sie gut leben können“. Der grundsätzliche Fahrplan hin zur Klimaneutralität sei ja im Klimaschutzgesetz festgeschrieben. Bedauerlicherweise seien Teilen der Politik Mut und Klarheit in der Klimapolitik abhandengekommen. Das „Heizungsgesetz“ abzuschaffen, sei eine populistische Forderung, die gleichzeitig große Nachteile für die Bevölkerung mit sich bringen würde.</p> <p>„Ich weiß nicht, was daran populär sein soll, wenn man den Leuten die Förderung für eine Modernisierung ihrer kaputten Heizung wegnimmt, die sie sich ohne Förderung doch gar nicht leisten können“ wunderte sich die Abgeordnete. Nicht zuletzt mit der Förderung rechne sich der Umstieg von fossilen auf strombasierte Heizsysteme für die Kunden, weil der dafür notwendige Strom mit zunehmendem Anteil aus erneuerbaren Energiequellen günstiger werde. Es sei deshalb wichtig, dass das Gesetz so reformiert werde, dass ambitionierte Ziele ebenso erhalten bleiben wie die umfangreiche Förderung für Privatkunden.</p> <p><strong>Bürokratie und Förderpraxis als Hemmnis</strong></p> <p>Beide Unternehmen kritisierten obendrein die Förderbürokratie. Zahlungen verzögerten sich häufig, was zu Liquiditätsengpässen führen könne. „Die Bezahlung durch Kundinnen und Kunden dauert zu lange, auch wegen der Förderverfahren“, berichtete Prpic Caro, Geschäftsführerin von Zogaj Haustechnik. Auch das Thema EEG-Förderung und die Umsetzbarkeit gesetzlicher Vorgaben im Altbau wurden angesprochen. Gerade im Bestand seien Lösungen oft komplex und individuell. Hinzu komme ein hoher bürokratischer Aufwand.</p> <p>Steinrode betonte, wie wichtig Investitionen in Infrastruktur und Wirtschaft seien. Planungsverfahren müssten beschleunigt und Planungssicherheit geschaffen werden. „Unsere Betriebe stehen massiv unter Druck. Wir brauchen klare Rahmenbedingungen, damit wieder investiert wird“, bestätigte die Landtagskandidatin.</p> <p><strong>Fachkräfte fehlen überall</strong></p> <p>Ein zentraler Punkt war der Fachkräftemangel im Handwerk – ein Problem mit klaren strukturellen Ursachen. „Früher sind uns die Leute alle in die Industrie abgewandert. Die Bezahlung im Handwerk ist zwar besser geworden. Trotzdem finden wir kaum noch Fachkräfte“, berichtete Zogaj.</p> <p>Esken und Steinrode waren sich einig, dass man sich angesichts des demografischen Wandels keine ungenutzten Potenziale leisten könne. „Dass in Baden-Württemberg 60.000 Kinder ohne Kita-Platz sind, ist für die Entwicklung der Kinder ebenso von Nachteil wie für die Berufstätigkeit ihrer Mütter“ machte Steinrode deutlich. Gleichzeitig hielten hohe Betreuungsgebühren junge Mütter vielfach von der Arbeit ab. Ähnliches gelte für die Betreuung pflegebedürftiger Angehöriger.</p> <p>„Als Land, dessen einzige „Ressource“ in den Köpfen seiner Menschen liegt, können wir es uns auch nicht erlauben, dass ein Viertel der Kinder am Ende der Grundschule nicht genügend gut lesen, schreiben und rechnen kann“ mahnte Esken und unterstrich die Bedeutung des milliardenschweren Startchancenprogramms, mit dem der Bund seit 2025 gegensteure. „Wir haben die Verpflichtung, dass unser Bildungssystem jedem Kind ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht. Da dürfen wir nicht lockerlassen!“ unterstrich die Abgeordnete.</p>]]></description><link>https://www.saskiaesken.de/aktuelle-artikel/transformation-unter-druck-handwerk-fordert-klare-leitlinien</link><pubDate>Wed, 11 Feb 2026 13:30:00 +0100</pubDate><guid>https://www.saskiaesken.de/aktuelle-artikel/transformation-unter-druck-handwerk-fordert-klare-leitlinien</guid><enclosure url="http://www.saskiaesken.de/files/aktuelles/2026/06-02-2026.jpeg" length="276515" type="image/jpeg" /></item><item><title>STELLENAUSSCHREIBUNG</title><description><![CDATA[<h3><strong>Für mein Bundestagsbüro suche ich Verstärkung: Eine*n wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (m/w/d) ab dem nächstmöglichen Zeitpunkt in Teil-/ Vollzeit (ab 30h/ Woche)</strong></h3> <p><strong><br>Mein Angebot:</strong><br>• Mit Deiner Arbeit bist Du mittendrin im Berliner Politikgeschehen<br>• Du arbeitest in einem engagierten und aufgeschlossenen Team<br>• Übernahme eigener Verantwortlichkeiten: Kommunikation, Inhalte, Organisation<br>• Aktuelle politische Debatten und Kontakt zu vielfältigen, spannenden Akteuren<br>• Möglichkeit zum mobilen Arbeiten/ Homeoffice in sitzungsfreien Wochen<br>• Faire und attraktive Vergütung in Anlehnung an den TVöD Bund, Möglichkeit zum Jobticket sowie 30 Tage Urlaub</p> <p style="text-align: left;"><strong>Zu Deinen Aufgaben gehören:</strong><br>• Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit: soziale Medien, Pressearbeit, Redebeiträge<br>• Inhaltliche und organisatorische Unterstützung meiner Arbeit im Ausschuss für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend<br>• Allgemeine Büroorganisation und Korrespondenz (Post, E-Mail, Telefon)<br>• Organisation, Vor- und Nachbereitung sowie Begleitung von Terminen und Veranstaltungen in Berlin (und für den Wahlkreis)</p> <p style="text-align: center;"><br>Wenn Deine <strong>Neugier</strong> geweckt ist, <br>Du <strong>Engagement und Teamgeist</strong> mitbringst <br>und weder <strong>soziale Medien</strong> noch <strong>Gesetzestexte</strong> scheust, <br><strong>freue ich mich auf Deine Bewerbung!</strong></p> <p style="text-align: left;"><br>Bitte sende Deine Bewerbungsunterlagen bis zum <strong>26. Januar 2026</strong> mit Angaben zu Eintrittstermin, zeitlichen Kapazitäten und Gehaltsvorstellung an saskia.esken@bundestag.de.<br><br>Rückfragen beantwortet gerne meine Büro- und Teamleiterin Kira Sagner: 030-227-75205.</p>]]></description><link>https://www.saskiaesken.de/statements/stellenausschreibung</link><pubDate>Mon, 12 Jan 2026 14:45:00 +0100</pubDate><guid>https://www.saskiaesken.de/statements/stellenausschreibung</guid><enclosure url="http://www.saskiaesken.de/files/aktuelles/2026/whatsapp-image-2026-01-14-at-15-51-04.jpeg" length="115590" type="image/jpeg" /></item><item><title>Bürgersprechstunden in Calw und Horb</title><description><![CDATA[<p>Wahlkreis. Am Montag, den 19. Januar und Dienstag, 20. Januar, besteht erneut die Gelegenheit, die Bundestagsabgeordnete Saskia Esken in einem persönlichen Gespräch zu treffen. Die Bürgersprechstunden werden jeweils von 15 bis 16 Uhr am Montag im Bürgerbüro in der Lederstaße 25 in Calw und am Dienstag in den Räumlichkeiten der AWO in Horb stattfinden. Der Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern des Wahlkreises liegt Saskia Esken besonders am Herzen; dadurch erhält sie unmittelbaren Einblick in die Belange der Bevölkerung. Weitere Sprechstunden sind vorgesehen. Eine Anmeldung vorab unter 07051-7932091 oder per E-Mail an <a href="mailto:saskia.esken@bundestag.de">saskia.esken@bundestag.de</a> ist erforderlich.</p>]]></description><link>https://www.saskiaesken.de/aktuelle-artikel/buergersprechstunden-in-calw-und-horb</link><pubDate>Fri, 09 Jan 2026 11:00:00 +0100</pubDate><guid>https://www.saskiaesken.de/aktuelle-artikel/buergersprechstunden-in-calw-und-horb</guid><enclosure url="http://www.saskiaesken.de/files/aktuelles/2026/buergersprechstunde.png" length="6284071" type="image/png" /></item><item><title>Otto-Wels-Preis 2026: Kreativwettbewerb für junge Menschen</title><description><![CDATA[<p>Berlin/Calw. Unter dem Motto: #MachDenUnterschied: Haltung zeigen! schreibt die SPD-Bundestagsfraktion bereits zum elften Mal den diesjährigen „Otto-Wels-Preis für Demokratie 2026“ aus.</p> <p><strong>„Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht.“</strong><br>Mit diesen Worten begründete Otto Wels am 23. März 1933 als Vorsitzender der SPD-Reichstagsfraktion die Ablehnung des Ermächtigungsgesetzes – ein Gesetz, das die parlamentarische Demokratie außer Kraft setzen sollte und den Weg in die nationalsozialistische Diktatur ebnete. Otto Wels erhob seine Stimme – in einer Zeit, in der kaum jemand noch den Mut dazu hatte. Sein Mut ist bis heute ein Symbol. Er erinnert uns daran, dass Demokratie nicht einfach da ist, sondern jeden Tag verteidigt werden muss. Sie lebt von Menschen, die Haltung zeigen, die sich einmischen, die für andere mitdenken und mitreden.</p> <p><strong>Darum geht es beim „Otto-Wels-Preis für Demokratie“</strong><br>Otto Wels stand damals im Reichstag für Werte ein, die bis heute zählen: Menschlichkeit, Gerechtigkeit und Freiheit. Er hatte keine Macht, aber er hatte Mut. Und dieser Mut ist bis heute ein Vorbild. Auch heute brauchen wir Menschen, die Haltung zeigen. Menschen, die sich einsetzen für Fairness, Respekt und ein gutes Miteinander. Denn Gerechtigkeit hat viele Gesichter. Sie beginnt im Alltag zwischen Jung und Alt, zwischen Menschen und Umwelt, zwischen denen, die Chancen haben, und denen, die welche brauchen.</p> <p><strong>Zeigt uns Euer Projekt!<br></strong>Bewerbt Euch um den „Otto-Wels-Preis für Demokratie“</p> <p>„Wir suchen junge Menschen, die hinschauen, wo andere wegsehen, und die fragen, wie Gerechtigkeit heute aussehen kann“, so die Bundestagsabgeordnete Saskia Esken. Egal ob in der Schule, im Verein oder in der Clique – überall dort, wo Ungerechtigkeit gespürt wird oder wo Mitgestaltung gewünscht wird. Ob Podcast, Film, Kunstaktion, Workshop oder Social-Media-Kampagne: Wichtig ist, dass die Idee echt ist und von den Beteiligten kommt.</p> <p><strong>Welche Projekte gefördert werden</strong><br>Teilnehmen können Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 16 und 20 Jahren. Angenommen werden sowohl Einzel- als auch Gruppenarbeiten. Die Wettbewerbsausschreibung und das Teilnahmeformular sind unter <a href="http://www.spdfraktion.de/ottowelspreis">www.spdfraktion.de/ottowelspreis</a> abrufbar. Einsendeschluss ist der 27. Februar 2026.</p> <p>„Die Preisträgerinnen und Preisträger laden wir zur Preisverleihung nach Berlin ein“, kündigt Esken an. Den ausgezeichneten Beiträgen winken nicht nur Geldpreise, die von den SPD-Bundestagsabgeordneten gestiftet werden, sondern zudem eine Projektpatenschaft durch eine/n SPD-Bundestagsabgeordnete/n.</p>]]></description><link>https://www.saskiaesken.de/aktuelle-artikel/otto-wels-preis-2026-kreativwettbewerb-fuer-junge-menschen</link><pubDate>Thu, 08 Jan 2026 11:52:00 +0100</pubDate><guid>https://www.saskiaesken.de/aktuelle-artikel/otto-wels-preis-2026-kreativwettbewerb-fuer-junge-menschen</guid><enclosure url="http://www.saskiaesken.de/files/aktuelles/2026/screenshot-24.png" length="421910" type="image/png" /></item><item><title>Betriebs- und Personalräte im Bundestag</title><description><![CDATA[<p><strong>BERLIN/CALW. </strong>Viel zu diskutieren, viel zu tun – das gilt in Zeiten des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umbruchs nicht nur für die Politik, sondern auch für Betriebs- und Personalräte. Auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Saskia Esken unternahmen deshalb einige von ihnen aus den Wahlkreisen Calw/Freudenstadt, Waiblingen und Backnang/Schwäbisch Gmünd eine Reise in die Bundeshauptstadt. In Berlin erlebten sie ein abwechslungsreiches Programm rund um Geschichte, Politik und demokratische Teilhabe.</p> <p> </p> <p>Beim Besuch des Deutschen Bundestags konnte die beeindruckende Reichstagskuppel besucht werden, außerdem gab es einen Vortrag auf der Besuchertribüne des Plenums. Die Teilnehmenden zeigten sich sichtlich beeindruckt von der Historie und der Architektur des Reichstagsgebäudes und weiterer Liegenschaften des Bundestags. Die Handykameras kamen kaum zur Ruhe und bescheren den zuhause Gebliebenen nun sicher zahlreiche fotografische Eindrücke.</p> <p>Auch im Bundesministerium für Arbeit und Soziales erhielten die Teilnehmenden einen ausführlichen Vortrag über die Strukturen des Ministeriums sowie der einzelnen Aufgabenbereiche. Schwerpunkt der anschließenden Fragerunde waren unter anderem die Rentenreform, aber auch die Reform des Bürgergelds, die Fachkräftesicherung sowie der Arbeitsschutz.</p> <p>Auch kulturell und historisch bot die Fahrt zahlreiche Highlights: Der Besuch der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen mit Informationsgespräch und Führung hinterließ ebenso einen bleibenden Eindruck wie das Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Eine Stadtrundfahrt zu politischen und gesellschaftlichen Sehenswürdigkeiten umfasste das Diplomatenviertel mit einigen Botschaften und Landesvertretungen und auch den Checkpoint Charlie. Ein Besuch im Bundesrat verdeutlichte zudem die Bedeutung föderaler Zusammenarbeit in der deutschen Demokratie.</p> <p style="text-align: justify;">Die Teilnehmenden zeigten sich beeindruckt von den vielfältigen Einblicken in das politische Berlin. „Dieser Besuch hat uns ein tieferes Verständnis für die politischen Prozesse vermittelt und uns motiviert, weiterhin aktiv für die Interessen der Beschäftigten einzutreten,“ sagte eine Teilnehmerin zum Abschluss.</p>]]></description><link>https://www.saskiaesken.de/aktuelle-artikel/betriebs-und-personalraete-im-bundestag</link><pubDate>Tue, 16 Dec 2025 16:00:00 +0100</pubDate><guid>https://www.saskiaesken.de/aktuelle-artikel/betriebs-und-personalraete-im-bundestag</guid><enclosure url="http://www.saskiaesken.de/files/aktuelles/2025/esken-saskia.jpg" length="1480286" type="image/jpeg" /></item><item><title>Direkter Draht zur Politik</title><description><![CDATA[<p><strong>Baiersbronn.</strong> Politik zum Anfassen erlebten die Klassen 9 und 10 des Richard-von-Weizsäcker-Gymnasiums beim Besuch von Saskia Esken.  Die Bundestagsabgeordnete besucht immer wieder Schulen in ihrem Wahlkreis, um mit Schülerinnen und Schülern über Politik und Gesellschaft zu diskutieren und über ihre persönlichen Motivationen und Erfahrungen zu berichten – eine Investition in die Demokratiebindung junger Menschen, wie sie betonte.</p> <p>Der stellvertretende Schulleiter Thorsten Heß stellte Esken als ehemalige Parteivorsitzende und nun Vorsitzende des Bildungs- und Familienausschusses als „Politikerin aus dem obersten Regal“ vor.  Darauf folgte eine lebhafte Frage- und Antwortrunde, bei der keine Themen tabu waren. Die Schülerinnen und Schüler wollten wissen, wie Esken überhaupt zur Politik gekommen ist: „Ich gründete damals mit anderen Jugendlichen ein Jugendhaus“, erzählte sie, und dass sie erst mit 30 Jahren Mitglied der SPD wurde, obwohl sie in einem sozialdemokratischen Elternhaus aufgewachsen sei. „Aber wer will als junger Mensch schon da seine Freizeit verbringen, wo die Eltern sind?“ fragte sie scherzhaft.</p> <p>Die Diskussion reichte von Fragen zum persönlichen Leben der Abgeordneten über den Arbeitsalltag im Bundestag und Wahlkreis bis zu politischen Themen wie Bildung, Wehrdienst und das Zusammenspiel der Parteien. Esken berichtete die Struktur und die Unterschiede ihrer Arbeitswochen in Berlin und im Wahlkreis, die dennoch eines gemeinsam hätten: „Sie sind auch am Wochenende nicht zu Ende sind“. Auf die Frage, welche Eigenschaften sie für Politiker und Politikerinnen als besonders wichtig erachtet, nannte sie „Neugierde und Kompromissbereitschaft“. Selbst private Vorlieben wurden erfragt: Nutella isst Esken lieber ohne Butter.</p> <p>Doch auch inhaltlich ging es zur Sache: Wie könnte das beste Schulsystem aussehen? Ihr sei es wichtig, dass alle jungen Menschen unabhängig von Elternhaus und Kommune mit bester Unterstützung ihren Weg gehen könnten. Doch wenn es um die Schulart ging, räumte sie ein: „Ich fände es besser, wenn alle gemeinsam lernen würden, ohne wie im im dreigliedrigen System viel zu früh aufgeteilt zu werden.“</p> <p>Fragen gab es natürlich auch zum neuen Wehrdienst – „ein Thema, das für Euch viel konkreter ist als für die Leute, die das im Bundestag entscheiden“, so Esken. Die Abgeordnete betonte, wie wichtig es ihr sei, dass junge Menschen selbst entscheiden können, ob sie einen Wehrdienst an der Waffe leisten wollten, einen Dienst im Katastrophenschutz oder auch einen Freiwilligendienst wie das Freiwillige Soziale Jahr. Gleichzeitig sei es notwendig, die Verteidigungsfähigkeit des Landes zu erhöhen. Durch Anreize wie eine gute Vergütung und ein bezahlter Führerschein wolle man deshalb mehr junge Menschen für den Wehrdienst motivieren. Auf Nachfrage stimmte sie zu, es sei ungerecht, dass bisher nur junge Männer verpflichtet werden könnten, auch beim Beantworten des Fragebogens. Wer das ändern wolle, brauche aber eine Zweidrittel-Mehrheit in Bundestag und Bundesrat, und die gebe es nicht.</p> <p>Sehr klar und deutlich wurde Esken beim Thema AfD. Sie berichtete von ihren Beobachtungen und Erfahrungen mit der AfD und machte klar, dass ihre Haltung dazu unverrückbar sei: „Für mich kommt eine Zusammenarbeit mit dieser Partei unter keinen Umständen in Frage. Sie ist menschenfeindlich und rechtsradikal.“</p> <p>Nach rund anderthalb Stunden endete die Fragerunde – zu früh, wie viele fanden. „Ich komme gerne wieder“, so Esken. Gleichzeitig gebe es jederzeit die Möglichkeit, dass die Schule sie bei Gelegenheit im Bundestag besucht.</p> <p style="text-align: justify;">Der Besuch zeigte, wie lebendig und spannend Politik sein kann, wenn junge Menschen direkt mit Entscheidungsträgern ins Gespräch kommen – ein Einblick, der sowohl informativ als auch motivierend wirkte.</p>]]></description><link>https://www.saskiaesken.de/aktuelle-artikel/direkter-draht-zur-politik</link><pubDate>Wed, 10 Dec 2025 09:30:00 +0100</pubDate><guid>https://www.saskiaesken.de/aktuelle-artikel/direkter-draht-zur-politik</guid><enclosure url="http://www.saskiaesken.de/files/aktuelles/2025/rvwg11.jpeg" length="315652" type="image/jpeg" /></item></channel></rss>