Kraftakt vor der Sommerpause – Öffnungen von Kindertagesstätten in Calw geglückt

Saskia Esken zu Besuch im kommunalen Kindergarten in der Willy Reichart Straße

CALW-ALTBURG. Die Zeit der Kitaschließungen ist nun endlich vorbei. Eltern werden entlastet und Kinder können wieder mit Gleichaltrigen zusammentreffen und im gewohnten Umfeld betreut werden. Um sich über die Maßnahmen und den Verlauf der schrittweisen Öffnung zu informieren, besuchte die Bundestagsabgeordnete Saskia Esken (SPD) den kommunalen Kindergarten der Stadt Calw in der Willy-Reichart Straße in Altburg im Rahmen ihrer Sommertour durch den Wahlkreis Calw/Freudenstadt. Esken sprach mit der Leiterin des Fachbereichs Bildung, Kultur und Tourismus der Stadt Calw, Isabel Götz, dem Abteilungsleiter Bildung, Dr. Thomas Seifert, sowie dem Team des Kindergartens um Einrichtungsleiterin Stefanie Baumgart.

Für Verwaltung und Kitaleiter*innen war die Aufnahme des Regelbetriebs ein Kraftakt und eine organisatorische Meisterleistung – darüber waren sich die Gesprächsteilnehmer*innen beim Besuch von Saskia Esken im einig. „Abstandsregelungen im Kindergarten oder in einer Kindertagesstätte einzuhalten ist ein schwieriges Unterfangen, das Erzieherinnen und Erzieher nicht ohne weiteres bewerkstelligen können. Kinder brauchen Nähe und Kinder halten sich nicht ständig an die Regeln der Erwachsenen“, erläuterte Baumgart zu Beginn des Treffens. Dennoch ist die Öffnung laut Seifert gut geglückt: „Alle 17 Calwer Kitaleiter*innen waren am Montag nach der offiziellen Öffnung der Meinung, dass der Start sehr gut gelungen ist. Alle Beteiligten waren bestrebt, neue Modelle zur schrittweisen Öffnung der Kindergärten zu entwickeln.“ Götz ergänzte: „Man muss das tolle Engagement der Eltern und der Verwaltung mit allen Mitarbeitern hervorheben. Vor allem das gegenseitige Verständnis und der daraus entstehende Zusammenhalt sind einfach großartig.“

Im Gespräch erläuterten Götz und Seifert auch die Vorgehensweise der Stadt zur Vergabe der Notbetreuungsplätze im Stadtgebiet in der Phase der Schließung. „Wir haben umgehend eine zentrale Stelle eingerichtet. So konnten wir uns bei Einzelfallentscheidungen gut abstimmen und auch auf Notfälle schnell und flexibel reagieren“, erzählte Götz. Natürlich treibt die Verantwortlichen die Sorge wegen einer zweiten Welle um. Man fühle sich nun aber sehr gut vorbereitet. „Wir haben die Schließzeit insgesamt gut bewältigt, sind aber jetzt froh, dass alle wieder kommen können“ freute sich Baumgart.

Ob im Falle eines Falles kleinere Gruppen gebildet werden können, das hängt natürlich auch von der Räumlichkeiten ab. In Altburgs Kindergarten ist das jedenfalls kein Problem. Hier hatte die Stadt die Möglichkeit ergriffen, eine Wohnung im ersten Stock zu einem abgetrennten Raum für die älteren Kinder auszubauen, erläuterte Seifert. Doch nun kehrt erst einmal etwas Ruhe ein in die Kindertagesstätten und Kindergärten im Stadtgebiet – es sind Sommerferien. „Die plötzlich fehlende Betreuungsmöglichkeit war für die Kinder und Eltern eine große Herausforderung. Doch auch für die  Erzieherinnen und Erzieher, sowie für alle Verwaltungsmitarbeitenden waren und sind die Pandemiemaßnahmen eine große Umstellung. Eine Verschnaufpause jetzt im Sommer haben sie sich alle redlich verdient“, bemerkte Saskia Esken zum Abschluss des Gesprächs.

 

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