BERLIN. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner Bereinigungssitzung zum Haushalt 2025 eine deutliche Stärkung des ehrenamtlichen Zivil- und Katastrophenschutzes beschlossen. Dem Technischen Hilfswerk (THW) stehen künftig über eine Milliarde Euro zusätzlich zur Verfügung, um die Situation der THW-Standorte in ganz Deutschland spürbar zu verbessern. Von dieser Entscheidung profitiert auch Schwäbisch Gmünd: Der dortige Ortsverband ist in der neuen Ausbau-Runde des Bauprogramms fest berücksichtigt. Damit wird in Schwäbisch Gmünd ein kompletter Neubau möglich.
„Das ist eine großartige Nachricht für unsere Region“, erklärt die SPD- Betreuungsabgeordnete für den Wahlkreis Schwäbisch Gmünd Saskia Esken. „Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer leisten unermüdlich Einsatz für unsere Sicherheit. Mit modernen Gebäuden und einer leistungsfähigen Infrastruktur schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass sie ihre wichtige Arbeit auch in Zukunft bestmöglich erfüllen können.“
Auch die CDU-Bundestagsabgeordnete für Schwäbisch Gmünd Dr. Inge Gräßle begrüßt die Entscheidung: „Mit dem Neubau erhält der Ortsverband Schwäbisch Gmünd endlich die räumlichen Voraussetzungen, die seinem hohen Engagement gerecht werden. Gerade in Zeiten zu- nehmender Herausforderungen im Bevölkerungsschutz ist das eine Investition in Sicherheit und Zukunft.“ Der Ortsverband selbst zeigte sich ebenfalls zufrieden: „Wir sind sehr dankbar für diese Entscheidung“, betont Philipp Schneider, Ortsbeauftragter des THW Schwäbisch Gmünd. „Der geplante Neubau ist ein echter Meilenstein. Damit schaffen wir endlich moderne und verlässliche Bedingungen für unsere ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die Tag für Tag bereitstehen, um im Ernstfall schnell und professionell zu helfen.“.
Neben den Investitionen in Neubauten hat der Haushaltsausschuss weitere Maßnahmen beschlossen: Die Selbstbewirtschaftungsmittel für die Ortsverbände werden um 2 Millionen Euro erhöht. Damit können die Ehrenamtlichen vor Ort unmittelbar ihre Arbeit finanzieren – etwa für Ausrüstung, Wartung, Treibstoff oder Fortbildung. Zusätzlich stellt der Bund noch in diesem Jahr 9,7 Millionen Euro bereit, um 11.000 neue Handfunkgeräte für die THW-Einsatzkräfte anzuschaffen. Damit zeigt der Bundestag klar: Der Zivil- und Katastrophenschutz ist ein zentrales Anliegen – und das Ehrenamt bekommt die Unterstützung, die es verdient.
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