Politik einmal ganz direkt erleben

An der Beruflichen Schule Horb war die Bundestagsabgeordnete Saskia Esken zu Besuch und stellte sich den Fragen der Schülerinnen und Schüler.

Horb - In der Aula kam Saskia Esken mit der Jahrgangsstufe 1 sowie der Eingangsklasse des beruflichen Gymnasiums ins Gespräch und gab spannende Einblicke in ihren Alltag als Abgeordnete und in aktuelle politische Themen. Dabei ging es nicht nur um Politik „in Berlin“, sondern auch darum, was Entscheidungen ganz konkret für junge Menschen bedeuten.

Die Jugendlichen interessierten sich insbesondere für Entscheidungsprozesse im Bundestag, politische Verantwortung und persönliche Erfahrungen im politischen Beruf.

„Es war spannend, einmal direkt mit einer Politikerin zu sprechen und nicht nur aus den Nachrichten zu hören“, berichtete eine Schülerin. Ein Schüler ergänzte: „Man bekommt ein ganz anderes Verständnis dafür, wie Politik funktioniert.“

Esken betonte die Bedeutung von Schule als Ort der Vorbereitung auf gesellschaftliche Herausforderungen: „Schule muss junge Menschen darauf vorbereiten, ihr Leben selbstbestimmt zu gestalten und mit den großen Veränderungen unserer Zeit umzugehen – vom demografischen Wandel bis zur Digitalisierung. Es ist wichtig, die Fragen der Schülerinnen und Schüler ernst zu nehmen: zur sozialen Sicherheit, zu politischer Verantwortung und zu einem respektvollen Miteinander. Gerade deshalb brauchen wir eine starke demokratische Kultur – in der Schule wie in der Gesellschaft.“

Bei einem Rundgang durch das Schulgebäude erhielt die Abgeordnete Einblicke in die praxisnahe Ausbildung.

Im hochmodernen PTA-Labor führten Schülerinnen und Schüler vor, wie Salben, Tabletten und Zäpfchen hergestellt werden.

Auch im Bereich des beruflichen Gymnasiums präsentierte die BS Horb, was sie zu bieten hat: Bei einer kurzen Demonstration wurden Anwendungen aus dem Profil Informationstechnik des technischen Gymnasiums vorgestellt und es wurde gezeigt, wie Programmierung und Technik im Unterricht umgesetzt werden.

„So ein Austausch macht Politik greifbarer und zeigt, dass unsere Fragen ernst genommen werden“, fasste eine Schülerin den Vormittag abschließend zusammen.

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