Berlin/Calw. Unter dem Motto: #MachDenUnterschied: Haltung zeigen! schreibt die SPD-Bundestagsfraktion bereits zum elften Mal den diesjährigen „Otto-Wels-Preis für Demokratie 2026“ aus.
„Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht.“
Mit diesen Worten begründete Otto Wels am 23. März 1933 als Vorsitzender der SPD-Reichstagsfraktion die Ablehnung des Ermächtigungsgesetzes – ein Gesetz, das die parlamentarische Demokratie außer Kraft setzen sollte und den Weg in die nationalsozialistische Diktatur ebnete. Otto Wels erhob seine Stimme – in einer Zeit, in der kaum jemand noch den Mut dazu hatte. Sein Mut ist bis heute ein Symbol. Er erinnert uns daran, dass Demokratie nicht einfach da ist, sondern jeden Tag verteidigt werden muss. Sie lebt von Menschen, die Haltung zeigen, die sich einmischen, die für andere mitdenken und mitreden.
Darum geht es beim „Otto-Wels-Preis für Demokratie“
Otto Wels stand damals im Reichstag für Werte ein, die bis heute zählen: Menschlichkeit, Gerechtigkeit und Freiheit. Er hatte keine Macht, aber er hatte Mut. Und dieser Mut ist bis heute ein Vorbild. Auch heute brauchen wir Menschen, die Haltung zeigen. Menschen, die sich einsetzen für Fairness, Respekt und ein gutes Miteinander. Denn Gerechtigkeit hat viele Gesichter. Sie beginnt im Alltag zwischen Jung und Alt, zwischen Menschen und Umwelt, zwischen denen, die Chancen haben, und denen, die welche brauchen.
Zeigt uns Euer Projekt!
Bewerbt Euch um den „Otto-Wels-Preis für Demokratie“
„Wir suchen junge Menschen, die hinschauen, wo andere wegsehen, und die fragen, wie Gerechtigkeit heute aussehen kann“, so die Bundestagsabgeordnete Saskia Esken. Egal ob in der Schule, im Verein oder in der Clique – überall dort, wo Ungerechtigkeit gespürt wird oder wo Mitgestaltung gewünscht wird. Ob Podcast, Film, Kunstaktion, Workshop oder Social-Media-Kampagne: Wichtig ist, dass die Idee echt ist und von den Beteiligten kommt.
Welche Projekte gefördert werden
Teilnehmen können Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 16 und 20 Jahren. Angenommen werden sowohl Einzel- als auch Gruppenarbeiten. Die Wettbewerbsausschreibung und das Teilnahmeformular sind unter www.spdfraktion.de/ottowelspreis abrufbar. Einsendeschluss ist der 27. Februar 2026.
„Die Preisträgerinnen und Preisträger laden wir zur Preisverleihung nach Berlin ein“, kündigt Esken an. Den ausgezeichneten Beiträgen winken nicht nur Geldpreise, die von den SPD-Bundestagsabgeordneten gestiftet werden, sondern zudem eine Projektpatenschaft durch eine/n SPD-Bundestagsabgeordnete/n.
Kommentare
Einen Kommentar schreiben