Geld vom Bund für Glasfaser

Gut 1,9 Millionen Euro gehen nach Bad Teinach-Zavelstein. SPD-Bundestagsabgeordnete und Parteichefin Saskia Esken und CDU-Bundestagsabgeordneter Klaus Mack freuen sich.

Bad Teinach-Zavelstein. Sieben Stadtteile, 3100 Einwohner und alle vollversorgt mit einem Glasfaseranschluss. Was nach Utopie klingt, wird in Bad Teinach-Zavelstein bis Ende des Jahrzehnts Wirklichkeit sein. Möglich macht dies unter anderem ein weiterer Bundeszuschuss. Aus dem Förderprogramm zur Unterstützung des Gigabitausbaus der Telekommunikationsnetze erhält die Stadt rund 1,9 Millionen Euro. Der CDU-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Calw/Freudenstadt, Klaus Mack, wertet die Fördermittel als positives Signal zur Unterstützung des ländlichen Raums in der digitalen Grundversorgung: „Schnelles Internet gehört heute zum Alltag – privat und beruflich. Der Bundeszuschuss ermöglicht es Bad Teinach-Zavelstein, in Zukunft mit den großen Ballungszentren mitzuhalten“, sagt Mack.

Und die SPD-Bundestagsabgeordnete Saskia Esken ergänzt: „Ich freue mich sehr, dass die Stadt Bad Teinach-Zavelstein eine so großzügige Bundesförderung in Höhe von knapp 1,9 Millionen Euro zum Breitbandausbau erhält. Diese finanzielle Unterstützung wird nicht nur die digitale Vernetzung vor Ort erheblich verbessern, sondern auch neue Chancen für wirtschaftliches Wachstum und eine gesteigerte Lebensqualität für die Bewohner schaffen.“

Mit dem Bundeszuschuss sei es nach Aussage von Bürgermeister Markus Wendel möglich, die letzten unterversorgten Bereiche im Stadtgebiet ans Glasfasernetz anzuschließen. Dabei geht es im Wesentlichen um Bad Teinach, Teilbereiche in Kentheim und vereinzelte Grundstücke in anderen Stadtteilen. „Glasfaser ist die Zukunftstechnologie für den ländlichen Raum“, betont Wendel, wie wertvoll der Anschluss ist: „Darüber können fast unbegrenzte Datenmengen versendet und abgerufen werden. Schnelle und störungsfreie Verbindungen sind in einer sich ändernden Schul- und Arbeitswelt unerlässlich. Auch für Betriebe sowie Arztpraxen mit Blick auf Videosprechstunden, E-Rezept und vieles mehr.“ Für die Maßnahme ist ein Investitionsvolumen von knapp 3,8 Millionen Euro geplant. Den Start der Arbeiten kann Wendel noch nicht nennen. Abzuwarten sei noch der Landeszuschuss. „Dann gehen wir mit Unterstützung des Eigenbetriebs Breitband Landkreis Calw in den Ausschreibungsprozess“, sagt der Bürgermeisterin.

Der CDU-Abgeordnete Mack lobt Bad Teinach-Zavelstein für die Vorreiterrolle beim Breitbandausbau. „Dass bereits nahezu alle Stadtteile über Glasfaser verfügen, ist eine großartige Leistung, verbunden mit viel Engagement seitens der Verwaltung“, sagt Mack. Ziel müsse es sein, im ländlichen Raum flächendeckend schnelles Internet bieten zu können.

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