Esken und Steinrode zu Gast beim Fastenbrechen

Saskia Esken und Daniela Steinrode waren zum Fastenbrechen bei einer deutsch-türkischen Familie in Nagold zu Gast – den Impuls gab die Initiative „Ramadan im Ländle“.

Nagold.  Dem Impuls der Initiative „Ramadan im Ländle“ folgte die deutsch-türkische Familie Topalak aus Nagold und lud die Bundestagsabgeordnete Saskia Esken und die SPD-Kreisvorsitzende und Landtagskandidatin Daniela Steinrode ein, um gemeinsam mit ihnen und vielen Angehörigen und Freunden das traditionelle Fastenbrechen Iftar zu feiern.

„Wir sind sehr dankbar für die herzliche Gastfreundschaft, das hervorragende Essen und die offenen, bereichernden Gespräche“, erklärte Esken. Immer wieder folgt die Abgeordnete der Einladung zum Fastenbrechen – sei es in einem Moscheeverein oder im familiären Rahmen – und nutzt die Gelegenheit zum Austausch über gesellschaftliche Vielfalt.

Auch in der christlichen Tradition üben sich viele im Verzicht und fasten vom Aschermittwoch an. Zufällig fiel in diesem Jahr auch der Beginn des Ramadan auf diesen Tag. Muslim*innen in Deutschland und in aller Welt verzichten im Ramadan einen Monat lang von der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang auf das Essen und Trinken. Nach Sonnenuntergang treffen sie die Familien dann zum Iftar zusammen, essen gemeinsam und feiern die Gemeinschaft.

Die Initiative „Ramadan im Ländle“ will Muslime und Nichtmuslime in familiärer Atmosphäre zusammenbringen und den interkulturellen Dialog fördern. „Das ist eine tolle Idee und gelingt ganz wunderbar“, so Esken. Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Herausforderungen sei es wichtig, Räume für Begegnung und gegenseitiges Verständnis zu schaffen.

Im vergangenen Jahr war die Abgeordnete bei einer Familie zu Gast, die erst seit Kurzem in Deutschland lebt. Themen wie der Aufbau eines selbstbestimmten Lebens, die Suche nach Arbeit, ein Kita-Platz für das Kind und das Erlernen der deutschen Sprache prägten damals die Gespräche.

Familie Topalak hingegen lebt seit vielen Jahrzehnten im Schwabenland. Die heute erwachsenen Familienmitglieder sind in Deutschland geboren, fühlen sich hier zuhause und sprechen selbstverständlich auch Schwäbisch. Gleichzeitig pflegen sie ihre familiären Wurzeln, ihre Kultur und ihre Religion.

Im Mittelpunkt des Abends stand der Austausch über kulturelle Vielfalt und Identität. Einig waren sich die Gesprächspartnerinnen und -partner darin, wie wichtig es ist, dass sich Menschen gesehen, respektiert und zugehörig fühlen. Vielfalt, so der Tenor des Abends, sei keine Herausforderung, sondern eine gesellschaftliche Stärke, die den Zusammenhalt fördere.

Mit Blick auf die bevorstehende Landtagswahl am 8. März nutzte auch Steinrode die Gelegenheit zum Dialog. „Begegnungen wie diese zeigen, wie lebendig und bereichernd das Miteinander in der Region ist – und wie wichtig politische Rahmenbedingungen sind, die Teilhabe und Respekt sichern.“, erklärte die Landtagskandidatin.

Direkte Gespräche und persönliche Begegnungen wie diese sind wichtig für das Verständnis im Alltag – unabhängig von religiösem Hintergrund.

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