Esken startet Sommertour mit Riegger beim Gesundheitscampus

Die SPD-Bundestagsabgeordnete informierte sich gemeinsam mit Genoss*innen und dem Calwer Landrat über die Pläne zum Calwer Gesundheitscampus.

Mit Landrat Helmut Riegger (rechts von mir) in der DRK-Geschäftsstelle (Bild: Ansgar Wörner).

CALW. Im Rahmen ihrer Sommertour wird die SPD-Bundestagsabgeordnete Saskia Esken sich ihren Wahlkreis Calw / Freudenstadt in den nächsten 14 Tagen auf einer mehr als 210 km umfassenden Wanderung zu Fuß erschließen. Dabei stand der erste Tag am Montag ganz im Zeichen der Gesundheit: Ihre erste Station führte die Abgeordnete zur Kreisgeschäftsstelle des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Calw, wo sie sich gemeinsam mit Dieter Dannenmann und Lothar Kante von der SPD-Kreistagsfraktion bei Landrat Helmut Riegger und weiteren Vertretern der Kreisverwaltung zum Planungsstand des Gesundheitscampus Calw informierte. Der Kreisgeschäftsführer des DRK, Thomas Seeger, informierte unterstützt von einigen Mitgliedern des Aufsichtsrats zu den Projekten des DRK im Rahmen des Gesundheitscampus.

Riegger freute sich sehr über das Interesse an dem Projekt: „Wir arbeiten seit über sechs Jahren am Konzept des Gesundheitscampus und jetzt hat der Bau begonnen. Saskia Esken hat dieses Konzept in ihrer Zeit als Mitglied des Kreistags gemeinsam mit ihrer Fraktion immer sehr konstruktiv mitgetragen. Das war damals keine leichte Entscheidung, aber sie stellt sich nun als gut und zukunftsfähig heraus.“  Der geplante Gesundheitscampus in Calw umfasst nicht nur einen Neubau des Krankenhauses und die damit verbundene ortsnahe Absicherung der medizinischen Versorgung der Bevölkerung. Dazu kommen auch eine Psychosomatische Klinik, ein nephrologisches Zentrum, eine Kurzzeitpflege und weitere Kooperationen, die im Stammheimer Feld realisiert werden. Esken bekräftigte: „Als kommunaler Krankenhausträger im Klinikverbund Südwest war der Kreis Calw schon immer sehr innovativ. In Zeiten von Corona haben wir die Bedeutung des Erhalts von Strukturen der stationären Versorgung in der Fläche überall neu verstanden. Wo andere noch planen, wird hier bereits umgesetzt. Und es ist großartig, dass ich gerade hier in meine Sommertour starten kann.“

Die Mitarbeiter der Kreisverwaltung klärten über den Fortschritt der Baumaßnahmen auf. Für das geplante Parkhaus mit 360 Stellplätze wird aktuell mit dem Erdaushub begonnen. Auch ein „Fahrradturm“ mit einhundert Rad-Stellplätzen ist geplant. Auch die ökologische Ausrichtung des Projektes wurde verdeutlicht: Durch eine Photovoltaikanlage auf dem Dach werden 60 Prozent des Strombedarfes des künftigen Krankenhauses aus erneuerbaren Energien erzeugt, und ein Blockheizkraftwerk des Krankenhauses versorgt die Kooperationspartner mit klimafreundlicher Nahwärme.

Der erste Tag ihrer Sommertour führte Esken von Calw weiter über Neuhengstett zum Krankenpflegeverein in Althengstett. Der Pflegedienst ist vorwiegend in der ambulanten Pflege tätig und orientiert sich dabei an den Grundsätzen der ganzheitlichen Pflege. Vor Ort wurden die Bundestagsabgeordnete und ihre Mitwandernden von Geschäftsführer Rüdiger Scheffelmaier und Bürgermeister Götz, der auch erster Vorsitzender des Krankenpflegevereins ist, empfangen. Götz klärte die Teilnehmenden über die aktuelle Situation auf: „Der Verein hat vorausschauend und klug gehandelt während der Pandemie. Bei 70.000 Hausbesuchen im Jahr 2020 hat es nicht eine Ansteckung gegeben – dank der guten Teststrategie und Hygienearbeit. Hier wurde von Anfang an nicht nur einmal pro Woche, sondern jeden Tag getestet und das seit Oktober.“ „Bei 600 Klienten“, ergänzte Scheffelmaier, „kommen wir auf 200 Besuche am Tag.“ Die SPD-Parteivorsitzende war beeindruckt von den Zahlen und der Struktur, die hier für vier Kooperationsgemeinden vorgehalten wird: „Die Arbeit, die hier geleistet wird, ist wirklich beeindruckend. Dabei wird nach Tarif bezahlt und die Verantwortlichen sind sichtlich bemüht um die Gesundheit der Mitarbeitenden und natürlich der Klient*innen. Hier wird im Kleinen schon vorgelebt, was wir als SPD in der nächsten Legislaturperiode voranbringen wollen: In unserem Gesundheitswesens muss wieder viel mehr der Mensch im Fokus stehen, mit guten Gesundheitsleistungen ebenso wie mit guten Löhnen und Arbeitsbedingungen.“

Den Ausklang ihres ersten Tourtages verbrachte Esken nach weiteren sieben Kilometern Wanderung bei einem gemütlichen Grillabend mit Genoss*innen und Bürger*innen in Gechingen.

Am zweiten Tag führt die Sommertour Esken von Bad Liebenzell nach Bad Wildbad. Geplant sind auf dem Weg ein Treffen mit der Bürgerinitiative zum dreispurigen Ausbau der B463 in Bad Liebenzell, die Besichtigung des neuen Aussichtsturms in Schömberg und ein Halt auf dem Areal des früheren Café Peter, auf dem die Erlacher Höhe ein Projekt für bezahlbaren Wohnraum plant. Esken will die Tour nutzen, um mit möglichst vielen Menschen ins Gespräch zu kommen. „Ich freue mich über alle, die mich ein Stück begleiten!“, bekräftigte sie.

Weitere Informationen finden Interessierte auf www.saskiaesken.de/sommertour. Bei Fragen hilft das Calwer Büro der Abgeordneten unter Telefon 07051/7932091 oder per E-Mail an saskia.esken@bundestag.de weiter.

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