DigitalPakt kommt an: Rund 20 Millionen Euro für Bildungseinrichtungen im Kreis Böblingen

SPD-Bundestagsabgeordnete Saskia Esken freut sich über die Unterstützung des Bundes.

Saskia Esken freut sich über die finanzielle Unterstützung für den Kreis Böblingen. (Fotonachweis: Benjamin Breitmaier)

Berlin/ Böblingen. Der Landkreis Böblingen profitiert enorm vom DigitalPakt Schule des Bundes. Mit dem DigitalPakt sorgt der Bund für eine bessere Ausstattung an Schulen mit digitaler Technik und stellt dafür in einem Sondervermögen fünf Milliarden Euro bereit. Der Anteil Baden-Württembergs daran liegt bei circa 650 Millionen Euro. Zuvor hatten Bundestag und Bundesrat sogar das Grundgesetz geändert, um damit die verfassungsrechtliche Grundlage für den DigitalPakt Schule zu schaffen. Ein Vorhaben, das zunächst auf starke Ablehnung der grün-schwarzen Landesregierung traf.

„Nachdem Bund und Länder nunmehr alle rechtlichen und verwaltungstechnischen Voraussetzungen geschaffen haben, ist der Weg frei, dass auch die Schulen im Landkreis Böblingen mit rund 20 Millionen Euro (20.375.900 Euro) vom DigitalPakt profitieren können“, so die SPD-Bundestagsabgeordnete und Digitalexpertin Saskia Esken.

„Ich freue mich sehr, dass zahlreiche Schulen im Kreis in die Lage versetzt werden, dringend notwendige Investitionen in die digitale Ausstattung in die Wege zu leiten. Mit dem Geld können WLAN, Server, digitale Endgeräte oder auch interaktive Tafeln angeschafft werden“, so Esken weiter. Esken setzt sich seit Jahren für „Bildung in einer digitalisierten Welt“ ein. Ende Oktober etwa lädt sie erneut eine 50-köpfige Gruppe netzaffiner Lehrkräfte aus den Landkreisen Böblingen, Calw und Freudenstadt zu einer Bildungsreise nach Berlin ein, auch um den Austausch untereinander zu ermöglichen und zu fördern.

Voraussetzung für die Beantragung von Mitteln aus dem DigitalPakt ist die Vorlage eines technisch-pädagogischen Konzepts jeder einzelnen Schule. Esken appelliert daher an alle Kommunen, nun zügig gemeinsam mit den Schulen die erforderlichen Konzepte auszuarbeiten, um sicherzustellen, dass bis 2022 alle Projekte beantragt und bis zum Ende des Förderzeitraums abgerechnet werden können.

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