Saskia Esken
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Gute und gerechte Bildung für alle Menschen in allen Lebensphasen

Darum ging es gestern beim Besuch von Andreas Stoch, dem früheren Kultusminister, jetzt Vorsitzenden der SPD-Fraktion im baden-württembergischen Landtag, in meinem Wahlkreis.

Am Nachmittag haben wir die Landesakademie Bad Wildbad besucht und über die Anforderungen an die Lehrerbildung im digitalen Wandel gesprochen. Am Abend haben Andreas und ich dann in Calw mit vielen Gästen über die Frage gesprochen, was Bildung für eine gerechte Zukunft bedeutet und was die SPD dazu beitragen will.

Die SPD will dafür sorgen, dass Bildungschancen nicht länger vom eigenen Geldbeutel oder dem der Eltern und auch nicht vom Wohnort abhängen. Weil das eine gesamtstaatliche Aufgabe ist, von der unsere Zukunft abhängt, wollen wir eine Nationale Bildungsallianz, in der Bund und Länder ihre Kräfte bündeln. Insbesondere an den Schulen und Hochschulen muss der Sanierungs- und Modernisierungsstau mithilfe von Investitionen des Bundes behoben werden. Lehrende und Lernende sollen in gut ausgestatteten Einrichtungen die Idee einer zukunftsfähigen Bildung entwickeln und leben können.
Die frühkindliche Bildung in Kindertagesstätten wollen wir kostenfrei stellen, ebenso wie die Ausbildung, den Meisterkurs und das Hochschulstudium. Bildung soll für alle kostenfrei zugänglich sein, damit nicht der Geldbeutel entscheidet, wie viel Bildung ich mir leisten kann.

Mit dem Chancenkonto wollen wir ein Recht auf Weiterbildung schaffen. Wir wollen, dass alle Arbeitnehmer die Möglichkeit erhalten, ihre Berufsfähigkeit immer wieder auf den neuesten Stand zu bringen, denn stete Weiterbildung ist die Antwort auf den steten Wandel des Arbeitsmarkts. Teilhabe für alle, auch am digitalen Wandel - so geht gerechte Zukunft!

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