Saskia Esken
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Digitale Bildung wird im Haushalt erhöht

Foto: Tim Reckmann/ pixelio.de

Saskia Esken setzt sich erfolgreich für die Erhöhung des Haushaltstitels „Digitale Bildung“ ein

Die zunehmende Digitalisierung der Gesellschaft schlägt sich auch im Haushalt 2015 des Bundeministeriums für Bildung und Forschung nieder. Aufgrund einer Initiative der zuständigen Berichterstatterin der SPD-Bundestagsfraktion für das Thema Digitale Bildung Saskia Esken und durch Unterstützung des Haushälters Swen Schulz werden im kommenden Jahr 2 Millionen Euro mehr für den Bereich digitale Bildung ausgegeben. „Mit zwei Millionen Euro in 2015 und zunächst weiteren fünf Millionen Euro an Verpflichtungsermächtigungen stehen erste Anlaufbeträge für freie Lehr- und Lernmaterialien sowie Lernsoftware, sogenannter Open Educational Resources (OER) im Haushalt 2015 bereit“, so Saskia Esken im Anschluss an die Haushaltsverhandlungen. 

„Die OER-Bewegung in Deutschland wird momentan stark vom engagierten Einsatz vieler Einzelpersonen getragen. Mit der Erhöhung des Etats für digitale Bildung wollen wir uns von Seiten des Bundes aktiv einbringen“, erklärt die Sozialdemokratin. 

Zunehmend wir die Bedeutung der digitalen Bildung auch in der Öffentlichkeit erkannt. Laut einer aktuellen Studie sind sich zwei Drittel der Eltern sicher, dass in Zukunft gute Kenntnisse im Umgang mit digitalen Medien noch wichtiger im Berufsleben werden. 

„Auch wir von der SPD sind der Überzeugung, dass für eine souveräne Teilhabe sowohl im Privaten als auch im Beruf eine grundlegende Kompetenz im Umgang mit digitalen Medien immer wichtiger wird. Um mit dieser Entwicklung Schritt zu halten, müssen wir jetzt die richtigen Weichen stellen. Die jetzt erfolgte Erhöhung der Mittel für digitale Bildung ist dabei ein erster Schritt“, so Saskia Esken. 

Die Bundesregierung hat im Rahmen der Digitalen Agenda zudem ein eine „Strategie Digitales Lernen“ angekündigt, die gemeinsam mit den Ländern und weiteren Akteuren aus allen Bildungsbereichen entwickelt und umgesetzt werden soll. „Die ersten Gespräche hierzu werden bald starten und auch hier werde ich mich aktiv in den Prozess mit einbringen“, berichtet Saskia Esken. Dabei geht es nach Auffassung der SPD-Fraktion, die zur Digitalen Bildung ein umfassendes Positionspapier erarbeitet hat, sowohl um die strukturelle Verankerung der Digitalen Bildung in den Lehrplänen und um mehr medienpädagogische Kompetenzen sowie weitere Unterstützung für Schulen und Lehrkräfte als auch um die Verfügbarkeit von offenen Lehr- und Lernmaterialien für den Einsatz im Unterricht und darüber hinaus.

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