Saskia Esken
Navigation

Die Nationale Bildungsallianz ist ein wichtiger Schritt für eine gerechte Zukunft

Saskia Esken begrüßt als Berichterstatterin für Digitale Bildung die Pläne des SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz und der SPD-geführten Länder, Milliarden-Investitionen des Bundes für Schulen zu ermöglichen.

CALW/FREUDENSTADT. Die Calwer Bundestagsabgeordnete Saskia Esken, Berichterstatterin ihrer Fraktion für die sogenannte digitale Bildung, war gestern in Willy-Brandt-Haus in Berlin. Dort stellte der SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz unterstützt von den sieben SPD-Ministerpräsidenten sein Vorhaben für eine Nationale Bildungsallianz von Bund, Ländern und Kommunen vor. Im Falle eines Wahlsiegs will die SPD bis 2021 mindestens 12 Mrd. Euro aus Bundesmitteln für bessere Schulen bereitstellen – das größte Schulprogramm des Bundes seit Bestehen der Bundesrepublik. Auch die Länder wollen in diesem Zuge ihre Anstrengungen für gute Bildung weiter verstärken.

„Damit der Bund die Länder und Kommunen bei den Schulen unterstützen darf, müssen wir das Kooperationsverbot abschaffen. Ich kann nicht nachvollziehen, warum Union das blockiert“, erklärte die SPD-Bundestagsabgeordnete Saskia Esken. Zuletzt hatte Bundesbildungsministerin Wanka (CDU) einen Digitalpakt für Investitionen in die technische Ausstattung der Schulen angekündigt, die dafür notwendigen Mittel in den Eckpunkten des Haushalts beim Bundesfinanzminister dann aber nicht angemeldet und sich mit den Kultusministern über die Bedingungen dazu zerstritten. „Die Union ist offenbar nicht bereit, wichtige Zukunftsaufgaben auch aktiv zu gestalten. Wer so Politik macht, sorgt allenfalls für Blockade und Stillstand. Eine zeitgemäße Bildung für alle ist eine wichtige Grundlage für eine gerechte Zukunft – dafür stehen wir Sozialdemokraten am 24. September zu Wahl. Bildungspolitik ist eines der Kernthemen einer sozialdemokratischen Regierungsarbeit!“ ergänzte die Abgeordnete.

Eine weitere Forderung der Nationalen Bildungsallianz ist die Schaffung bundesweiter Bildungsstandards, damit Leistungen und Schulabschlüsse vergleichbarer werden. „Ein Umzug ist für eine Familie ohnehin mit großen Umwälzungen verbunden, da muss der Schulwechsel wenigstens inhaltlich glatter laufen“, kommentierte Saskia Esken. „Eine Annäherung der Anforderungen ist auch eine Frage der Bildungsgerechtigkeit.“

Die SPD-Spitzen der Länder stehen geschlossen hinter der Nationalen Bildungsallianz. Diese sieht mehr Kompetenzen für den Bund vor, um gemeinsam mit den Ländern Schulen zu modernisieren und Chancengleichheit zu verbessern.

Weitere Informationen zur Nationalen Bildungsallianz finden Sie unter: www.spd.de/bildungsallianz/

drucken

Zurück

Einen Kommentar schreiben

Kommentar von Johannes Spyrka Johannes Spyrka |

Was ist mit den Lehrbedingungen?
Zu wenig Lehrer,Abschaffung der Schulempfehlung, frühe Aufteilung schon nach der 4.Klasse -warum?
Zusatzangebote können auch oft nur wahrgenommen werden wenn der Geldbeutel der Eltern es hergibt!
So war z.Bsp der Länderanteil bei
den öffentlichen Musikschulen Früher weit höher als Heute.
Außerdem sind wir dabei ins Hintertreffen zu geraten,weil digitale
Netze auf dem Land unzureichend ausgebaut sind und den Schulen immer mehr Aufgaben(Bsp Integration,Inklusion) aufgebürdet werden.
Gleichzeitig fehlen den Kommunen denen auch immer mehr aufgebürdet
wurde die Finanzmittel um elementar wichtige Aufgaben zu erfüllen.Viele Finanzmittel werden oft auch für Projekte investiert wo man sich
fragt warum diese Priorität vor der Bildung erhalten.
Deutschland investiert zu wenig in seine
Zukunft!
Das Zusammenführen von Haupt und Realschule hat auch nichts gebracht- alle diese Reformen bei uns im Land im Bereich der Schulen haben doch,wenn man den Statistiken trauen darf nur dazu geführt,dass Länder wie Baden Württemberg im bundesweiten Vergleich gewaltig abgerutscht sind.
Daher ist ihr Ansatz richtig dieses Gesetz aus den50 er Jahren endlich abzuschaffen -die Bildung in unserem Land sollte massiv gefördert werden und nicht so stark vom Geldbeutel und Sozialstatus der Eltern abhängen wie das derzeit der Fall ist!
Eine bundesweite Vereinheitlichung wäre auch zu begrüßen wenn diese zu keiner Verschlimmbesserung führt.
Damit würden auch die Ungerechtigkeiten beim Abi aufhören.
Lehrer sollten außerdem wieder etwas mehr Rechte erhalten -wenn sich die Bedingungen verbessern finden sich bestimmt auch wieder mehr Lehrer für den Grundschulbereich -hier wären kleinere Klassen und die Möglichkeit einer individuellen Förderung der ganz schwachen wie auch ganz starken Schüler meiner Meinung nach dringend nötig!
Gerade die frühkindliche Bildung hat ja
wie die Wissenschaft meint entscheidende Bedeutung für die spätere Entwicklung eines Kindes- und das steht eindeutig im Gegensatz zu den derzeitigen Bedingungen!


* Pflichtfelder, E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht